Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

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Totgesagte leben länger: Wir sprechen wieder über CCS in der Lausitz!

Am 10. September 2017 verfolgten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kaminstube des Kulinariums Branitz gut 100 Besucher die Diskussionsrunde zum Thema „Geht es wirklich ohne Lausitzer Braunkohle?“. Bei der Pro Lausitzer Podiumsdiskussion gab es ein überraschendes Ergebnis.

Die gesamte Diskussion samt der Impulsreferate wurde aufgezeichnet, Interessierte können sie jetzt per Video auf den Onlinepräsenzen des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. unter www.pro-lausitz.de bzw. www.facebook.com/prolausitz nochmals anschauen.

Im ausgezeichnet besetzten Podium diskutierten nach Impulsreferaten von Annalena Baerbock (Grüne Sprecherin für Klimapolitik, Grüne Bundestagsfraktion) und Wolfgang Rupieper (Vorstandsvorsitzender Pro Lausitzer Braunkohle e. V.) Vertreter der sechs stimmstärksten Parteien. Die Diskussion wurde eng an Themen der Energiewende und ihrer Auswirkungen auf die Lausitzer Braunkohle gehalten. Es war zu merken, dass dieses Thema im sonstigen Wahlkampf und selbst bei vergleichbaren Veranstaltungen in der Region kaum präsent war, obwohl die Energiewende zum einen das zentrale Zukunftsprojekt unserer Gesellschaft sei und zum anderen den politisch erzwungenen Strukturwandel in der Lausitz begründet. Aus diesem Grund hat sich der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. für dieses „fehlende“ Wahlkampfthema stark gemacht und stellt das Ergebnis nun auch öffentlich zur Verfügung.

Für die große Überraschung an diesem Sonntagmorgen sorgten die Lausitzer Vertreter der aktuellen und aller Wahrscheinlichkeit nach auch kommenden Regierungsparteien. Ulrich Freese (SPD) und Dr. Klaus Peter Schulze (CDU) versicherten einhellig, bei einer erneuten Regierungsbeteiligung ihrer Parteien das Thema CCS in Deutschland erneut im Bundestag zur Entscheidung zu bringen – und zwar schon im Jahr 2018. Beide bezeichneten die Länderausstiegsklausel, die im Jahr 2012 zum Scheitern eines notwendigen Gesetzes und zum Ausstieg Deutschlands aus dieser weltweit in Erforschung befindlichen Zukunftstechnologie führte, als Fehler. Heute komme man an CCS nicht mehr vorbei, wenn man Klimaziele auch nur annähernd erreichen möchte. Und auch hier müsse man europäisch denken.

Vor dem Hintergrund der Podiumsdiskussion, in der es um den Nucleus Lausitzer Braunkohle, Wirtschaft und Forschung in der Region ging, eröffnet dieses Thema unter Umständen völlig neue Perspektiven. In Brüssel sind noch immer 3 Milliarden Euro für eine CCS-Erprobung in Deutschland geparkt. Die Lausitz bietet nach wie vor alle Möglichkeiten und könnte hier binnen weniger Monate einsteigen. Sie würde nicht nur sich selbst eine überraschende Zukunftsoption erschließen, sondern auch der Machbarkeit der ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands mehr Relevanz verleihen. Es bleibt die Frage offen, ob sich in den ideologisch geführten Diskussionen im Berliner Politikbetrieb Vernunft und Wissenschaft durchsetzen können. Es ist den Lausitzer Vertretern der Regierungsparteien aber hoch anzurechnen, den erneuten Schritt in diese Auseinandersetzung zu wagen.

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CCS wird für die Lausitz wieder zum Thema!

Mitschnitt der Podiumsdiskussion zum Thema „Geht es wirklich ohne Lausitzer Braunkohle? – Positionen zu Energiewende, Dunkelflaute und Blackout“ auf Einladung des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. im Vorfeld zur Bundestagswahl.

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Pro Lausitz erfolgreich beim DAK-Firmenlauf

Mit sieben Startern nahm der Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. am diesjährigen DAK-Firmenlauf teil. Trotz des regnerisch-nasskalten Wetters gingen 477 Teams von Firmen oder Vereinen an den Start. Unser Verein erreichte dabei den 124. Platz in der Teamwertung.

Mit 20:52 Minuten kam Michael für unseren Verein als Erster ins Ziel. Kurz darauf folgte unser Vorstandsmitglied Daniel. Hier sind ein paar Impressionen vom Tag – wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018.

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Parteien trennen bei Energiefragen Welten

Von wegen Langeweile im Bundestagswahlkampf und alles sei irgendwie gleich. Das stimmt nicht für Energiefragen. Während die einen den schnellen Kohleausstieg wollen, fordern andere den Stopp für die Windkraft. Wie beim Vereins Pro Lausitzer Braunkohle stehen derzeit Kandidaten Rede und Antwort zu Fragen der Energie-, Klima- und Wirtschaftspolitik. Auch in vielen Medien ist Thema, wie sich die Parteien zur Braunkohle positionieren.

Besonderen Ehrgeiz entfalten die Grünen. Ihr Engagement gilt jedoch nicht der Entwicklung der Lausitz, sondern dem Kohleausstieg. „Mit uns wird der Kohleausstieg kommen“, zitiert die „Passauer Neue Presse“ aktuell aus einem Positionspapier der Spitzenkandidaten Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt sowie der grünen Landes-Energieminister. Bedingung für eine Regierungsbeteiligung sei, dass die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke nach der Wahl umgehend vom Netz genommen werden und der Strom bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien komme.

Andere Parteien positionieren sich sehr viel differenzierter und sehen die Energiepolitik nicht nur unter dem Aspekt des Klimaschutzes. In vielen Medien finden sich derzeit Hintergrundberichte zu den Positionen der Parteien. Mal werden dazu Parteiprogramme studiert, mal Kandidaten für den Bundestag befragt. Exemplarisch seien erwähnt:


„So stehen die Parteien zu Kohleausstieg und Klimawandel“ vom mdr

„Direktkandidaten im Interview“, Youtube-Kanal der Lausitzer Rundschau

Die Sächsische Zeitung hat sogar einen wahlkreis-spezifischen Online-Wahlcheck, bei dem es natürlich nicht nur um Energiefragen geht

Auch wir als Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. haben die verschiedenen Standpunkte in unserem Flyer "Lausitzer Denkzettel" (PDF-Datei) für Sie beleuchtet und zusammengefasst.



Positionen zu Energiewende, Dunkelflaute und Blackout

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Geht es wirklich ohne Lausitzer Braunkohle?

Podiumsdiskussion auf Einladung des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zur bevorstehenden Bundestagswahl.
Am 10. September 2017, 10 Uhr in der Kaminstube des Kulinarium Branitz (ehemals Best Western Hotel Branitz)

Mit Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU), Uli Freese (SPD), Matthias Loehr (DIE LINKE), Annalena Baerbock (Bündnis 90 / Die Grünen), Jeff Staudacher (FDP) und Marianne Spring-Räumschüssel AfD

Moderation Stephan Grafen (Wirtschaftsjournalist)

Impulsreferate: von Annalena Baerbock (Grüne Sprecherin für Klimapolitik, Grüne Bundestagsfraktion) und Wolfgang Rupieper (Vorstandsvorsitzender Pro Lausitzer Braunkohle e. V.)

Sowohl bei den Ostdeutschen Energietagen als auch in vielen aktuellen Medienveröffentlichungen wurde die Energiewende als nicht stattfindendes Wahlkampfthema diskutiert. Ausgerechnet das größte Zukunftsprojekt unserer Gesellschaft wird von nahezu allen Parteien für die große Politikbühne gemieden. Eine Entwicklung, die durch den Pro Lausitzer Braunkohle e.V. bereits seit Beginn des Bundestags-Wahlkampfes kritisch begleitet wurde.

Aus diesem Grund hat der Lausitzer Heimatverein bereits vor der aktuell einsetzenden Berichterstattung ein Podium für genau dieses „fehlende“ Wahlkampfthema geschaffen. Das Podium ist bestens besetzt und stringent an Themen der Energiewende und der Braunkohle gebunden. Die Einstiegspositionen durch Impulsreferate von Annalena Baerbock (Grüne Sprecherin für Klimapolitik, Grüne Bundestagsfraktion) und Wolfgang Rupieper (Vorstandsvorsitzender Pro Lausitzer Braunkohle e. V.) könnten kaum konträrer sein. Das ausgewogene Podium mit Kandidaten aller stimmstarken Parteien lässt eine offene und interessante Debatte zu. Für die Moderation wurde ein erfahrener Wirtschaftsjournalist gewonnen, der die entsprechende Expertise mitbringt, aber auch genügend Abstand für einen wohl abgewägten Blick von außen.

Die Ausrichtung als politischer Frühschoppen unterstützt einen frischen Schlagabtausch. Gäste sind im neuen Branitzer Erlebniskomplex gern willkommen, der Eintritt ist frei.

 

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