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IG BCE-Chef lehnt verordnete Schließung von Braunkohle-Anlagen ab

Das Vorhaben, die Braunkohleverstromung in Deutschland mit eine festen Enddatum zu versehen, hat es in das Sondierungsergebnis von CDU/CSU und SPD geschafft. Die IG BCE lehnt ein solche Pläne ab. „Wir brauchen keine verordnete Schließung von Kraftwerken und Tagebauen“, sagte Gewerkschafts-Chef Michael Vassiliadis auf einer Betriebsversammlung der LEAG in Jänschwalde.

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) kritisierte die Diskussion über Jahreszahlen für den Braunkohleausstieg. Auch unabhängig solcher Daten stehe bereits fest, dass die Tagebaue im Jahr 2050 ausgekohlt sein werden.

Die wegfallenden Arbeitsplätze könne man nicht „mit ein paar Millionen Euro Strukturförderung und ein paar Nagelstudios und Baumärkten wieder gut machen“, so Vassiliadis. Im Sondierungspapier zwischen CDU/CSU und SPD würden bei Klimaschutz, Energie und Umwelt Fragen offen bleiben.

Hinter den Arbeitsplätzen in der Energiewirtschaft stünden Tausende Beschäftigte und ihre Familien. „Einen faulen Kompromiss zu ihren Lasten werden wir nicht akzeptieren, egal wer ihn in Berlin anstreben würde“, erklärte Vassiliadis.

Quelle: www.wallstreet-online.de vom 19. Januar 2017

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