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Stromkunden zahlen 28 Milliarden für Energiewende – pro Jahr

Trotz sinkender Börsenpreise für Strom wird die Energiewende für den Endverbraucher immer teurer. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Demnach belaufen sich die Kosten für die Stromkunden auf 28 Milliarden Euro – pro Jahr. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden zahlt somit 270 Euro pro Jahr allein für die Umsetzung der Energiewende.

Als Kosten, die durch die Energiewende zusätzlich entstanden sind, wird die Förderung der erneuerbaren Energien ebenso berechnet wie die Kosten des durch die Energiewende notwendig gewordenen Netzausbaus und die zusätzliche Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung. Auch die Kosten für den Aufbau einer Kapazitätsreserve, die auch in der Lausitz in den letzten Wochen heftig diskutiert wurde, fließen in die Berechnungen ein.

Carsten Linnemann, Chef der Mittelstandsvereinigung der CDU, sagte dazu im Handelsblatt: „Die Folgen der Energiewende entwickeln sich zu einem bedrohlichen Standortnachteil, der Investoren abschreckt und Arbeitsplätze kostet.“ 

Die IW-Forscher sprechen sich erneut für mehr Wettbewerb und weniger Subventionen auf dem Strommarkt aus. Insbesondere fordert das IW Köln von der Politik die klare Formulierung eines Ausstiegsszenarios aus der EEG-Förderung. „Für die Übergangszeit ist die Förderung marktnäher zu gestalten“, heißt es dem Gutachten des IW Köln.

Quellen:  Handelsblatt vom 24. August 2015

Gutachten IW Köln: Ein Strommarkt für die Energiewende – Leitlinien für die Zukunft?

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