Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

10.000 Unterzeichner setzen sich auch für faire, öffentlich-rechtliche Medien ein

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Beitritt von MIBRAG und WViRR stärkt Online-Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“

Mit der gestrigen Veröffentlichung des Weltklimarates haben wir es endlich schwarz auf weiß, dass sich Deutschland mit der aktuellen Diskussion um den Kohleausstieg und der Form seiner Energiewende auf einem Irrweg befindet. Schnelles Handeln und ein Umsteuern sind erforderlich. Leider gehen Berichterstattung und Rückschlüsse in der einseitig geführten Debatte einmal mehr in die falsche Richtung.

Nur zwei Wochen nach Start der Online-Petition des „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ und des Vereins „Unser Revier – Unsere Zukunft an Rur und Erft e.V.“ ist der Schulterschluss aller drei deutschen Braunkohlereviere in West-, Ost- und Mitteldeutschland gelungen. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH mit Sitz in Zeitz ist Mitinitiator der Petition geworden, der sich mit dem heutigen Tag mehr als 10.000 Menschen angeschlossen haben. „Wir stehen vollumfänglich hinter der Petition“, teilte das Unternehmen mit.

Den Ausschlag für den Beitritt von MIBRAG lieferte der sogenannte „Düker-Tweet“ vom 6. Oktober 2018. Der umstrittene Twitter-Eintrag der Grünen-Politikerin Monika Düker, der Braunkohle eindeutig in die Nazi-Ecke stellt und damit sowohl die Bergleute als auch die Energieunternehmen diffamiert, war ein weiterer Tiefschlag in der ideologisch orientierten, grünen Symbolpolitik gegen die Reviere. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Tweets veröffentlicht werden, in denen Bergleute unter anderem in einen Topf mit Nazis geworfen und abfällig bezeichnet werden.“, so Maik Simon, Leiter Kommunikation MIBRAG.

Mit dem heutigen Tag hat sich der Verein „Wir Vereine im Rheinischen Revier“ als vierter Initiator angeschlossen. Die Petition ist für weitere Mitinitiatoren offen und kanalisiert eine differenzierte Gegenposition zum einseitigen, ökologisch orientierten Mainstream in der öffentlichen Debatte um die Wertschöpfung aus Kohle im Rahmen der deutschen Energiewende.

Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“ fordern in diesem Zusammenhang auch eine faire Berichterstattung ein. Es könne nicht sein, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien beim Thema Kohle auf einem Auge blind seien. Insbesondere bei der Symbolik um den Hambacher Forst hat einseitige Berichterstattung ein Meinungsbild verzerrt, dass abseits jeglicher Fakten eine Entwicklung der Debatte bis hin zum Düker-Tweet förmlich provoziert.

Die Petition ist unter dem Kurzlink www.openpetition.de/!nooekologiediktat erreichbar.

Informationen finden Sie auch unter www.pro-hambach.de

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Lautstarker Empfang für Strukturkommission

Am gestrigen Donnerstag, 11. Oktober 2018, versammelten sich über 2.500 Menschen in Weißwasser und Großräschen, um die Strukturkommission zu empfangen und den Mitgliedern und Vertretern dieser eindeutig zu zeigen, dass man sich hier um Arbeitsplätze und die Existenzgrundlage für ein langfristiges Auskommen in der Lausitz stark macht.

Unser Verein überreichte -wie auch schon zur 1. Sitzung der Bundeskommission für „Strukturwandel, Wachstum und Beschäftigung“ am 26. Juni 2018 in Berlin- den Teilnehmern als süßen Gruß (und besonders zur Stärkung für die wichtigen Entscheidungen) eine kleine Pralinenschachtel.

Sichtlich befreit kommentierte dies der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sinngemäß: In Hambach werden Polizisten mit Fäkalien beworfen und in der Lausitz wird man mit Pralinen begrüßt.

Am 24. Oktober 2018 wird es ein weiteres Treffen der Kommission in NRW geben. Auch dort werden wieder Tausende auf die Straße gehen, um für eine durchdachte und sinnvolle Energiewende zu demontrieren. Mit guten Argumenten, das ist sicher!

Pressemitteilung des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zu den aktuellen Veröffentlichungen des Weltklimarates.

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Jetzt erst recht: Pro Lausitzer Braunkohle

Mit der gestrigen Veröffentlichung des Weltklimarates haben wir es endlich schwarz auf weiß, dass sich Deutschland mit der aktuellen Diskussion um den Kohleausstieg und der Form seiner Energiewende auf einem Irrweg befindet. Schnelles Handeln und ein Umsteuern sind erforderlich. Leider gehen Berichterstattung und Rückschlüsse in der einseitig geführten Debatte einmal mehr in die falsche Richtung.

Wer in Reaktion zum Bericht des Weltklimarates in Deutschland als zentrale Maßnahmen den schnellen Kohleausstieg, den stärkeren Ausbau der Erneuerbaren und den schnellen Durchbruch der e-Mobilität in diesem Zusammenhang fordert, der betreibt schlichtweg Desinformation. Der bisherige Weg der deutschen Energiewende hat 750 Mrd. Euro verschlungen und keinen Klimaeffekt gebracht. Die seit 1990 eingesparten Emissionen korrelieren auffällig mit den Emissionsminderungen infolge der Deindustrialisierung des Ostens in der Nachwendezeit. Seitdem hat sich wenig getan. Wenn in den Nachrichten stolz verkündet wird, wir hätten inzwischen 35% erneuerbaren Strom im Netz, ist das schlichtweg Augenwischerei. Jeder Physiker, Energietechniker oder die sonst vielgelobten deutschen Ingenieure mit Energie-Know-how wissen, dass der produzierte und zur Verfügung gestellte Strom immer minutenscharf der aktuellen Nachfrage folgen muss. Strom aus Wind und Sonne fällt flatterhaft an, ein immenser Anteil der hochgelobten 35% erneuerbaren Stroms ist schlichtweg Überproduktion und in Fachkreisen nichts anderes als Fake-Strom. Er kann (noch) nicht gespeichert werden und steht überhaupt nicht zur Verfügung, wenn er benötigt wird.

Wir müssen in Deutschland endlich ehrlich über Fakten und Grenzen unserer Energiewende-Möglichkeiten reden. Wir haben im Gegensatz zu den skandinavischen oder asiatischen Ländern keine Erneuerbaren aus stetiger Wasserkraft, wir verfügen ebenso wenig über ausgedehnte Küstenflächen, mit denen Windkraft weniger flatterhaft und zuverlässiger genutzt werden kann. Die Möglichkeiten der Biomasse gelten als erschöpft und stehen in Konkurrenz zur immer knapper werdenden und dringend benötigten landwirtschaftlichen Nutzfläche zur Lebensmittelabsicherung. Die gesicherte Leistung aus deutschen Erneuerbaren ist nach wie vor nahe Null! Daran wird sich auch mit einer Vervielfachung der installierten Leitung nichts ändern. Vor diesem Hintergrund muss Deutschland fast seine gesamte benötigte Strommenge jederzeit über ein zweites System absichern – und wenn es sich dieser Möglichkeit im eigenen Land beraubt, dann wird es fossilen oder Atomstrom aus dem Ausland importieren müssen, soweit er überhaupt zur Verfügung steht. Mit steigenden Strompreisen und politischen Abhängigkeiten geht eine Aufgabe der Versorgungssicherheit aus eigener Hand einher. Die angestrebte Digitalisierung und der Ausbau der e-Mobilität, der dringend notwendig ist, werden den Bedarf einer gesicherten Stromleistung zusätzlich in die Höhe treiben. Deutschland verfügt über kein Zukunftskonzept ohne gesicherte, fossile Energie. Diese Wahrheit muss sich endlich in der Diskussion durchsetzen!

Die Leistungen der Energiewende in Deutschland sind zudem sehr überschaubar und die in hiesigen Berichten postulierte „Vorreiterrolle“ längst ein Märchen. Kein Land der Welt folgt diesem exorbitant teuren und ebenso ineffektiven Kurs. Windkraftanlagen baut man überall, bei Solar haben längst andere Länder die Nase vorn, beim Netzausbau lahmt Deutschland. Nach 20 Jahren intensiver Energiewende und über einem Jahrhundert Erforschung der Elektrizität ist noch immer kein Innovationssprung zur nachhaltigen Speicherung elektrischer Energie und damit zur Verstetigung der Erneuerbaren aus Wind und Sonne in Sicht. Die tatsächlichen Innovationen der deutschen Energiewende haben sich im Bereich der Lausitzer Braunkohlekraftwerke abgespielt. Hier wurden Emissionen enorm gemindert, die Kraftwerke für das Zusammenspiel mit den flatterhaften Erneuerbaren flexibler gemacht, die Wirkungsgrade beträchtlich erhöht. Längst könnte ein CCS-Demonstrationskraftwerk eine klimaneutrale Kohleverstromung in der Lausitz erproben, wenn es die deutsche Politik mit den „enormen Anstrengungen“ für das Weltklima ernst meinen würde. Global ist längst klar, dass sich das Weltklima nur mit neuen Technologien positiv beeinflussen lässt. Da sich Deutschland im gesellschaftlichen Konsens von Atomenergie verabschiedet hat, können sich diese Technologien nur auf andere fossile Energien beziehen und das macht auch Sinn, wenn andere Länder dem Beispiel folgen sollen.

Die Berichterstattung reflektiert zudem noch immer nicht die globale Dimension der Kohleverstromung. So hat die Braunkohleförderung im Weltmaßstab seit 2000 um knapp 100 Mio. Tonnen zugenommen und befindet sich seit zehn Jahren trotz aller europäischen Anstrengungen auf einem stabilen Niveau. Bei der Steinkohle hat sich die Fördermenge im Vergleich zum Jahr 2000 sogar nahezu verdoppelt. In vielen Entwicklungsländern wächst der Energiehunger, eine Milliarde Menschen haben noch gar keinen Zugang zu Elektrizität. Weltweit wird Kohlestrom als günstige und verlässliche Energiequelle noch weit in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielen. Hier muss der Technologieansatz her, wie selbst Klimaforscher postulieren.

Ein deutscher Kohleausstieg und die hier geführte Debatte wirken vor diesem Hintergrund arrogant und wie der Freikauf eines Saubermanns auf Kosten anderer. Tatsächlich wäre dem Weltklima geholfen, wenn Deutschland Kohlekraftwerke im Ausland klimafreundlicher und flexibler macht und hier mit Technologien als Treiber einer Energiewende im globalen Maßstab wirkt. Dann hätten unsere Milliardeninvestitionen tatsächlich schnell spürbare und nachhaltige Effekte.

Dazu muss dringend die Dämonisierung der Kohle in unserem Land beendet werden. Die Lausitz verfügt über einen der modernsten Kraftwerksparks der Welt und eine rege Forschungstätigkeit zur Braunkohleverstromung. Klimaneutralität auch bei der Verstromung fossiler Energieträger, egal ob Kohle, Gas oder Öl – das muss jetzt ein vordringliches Ziel zur Rettung des Weltklimas sein.

„Deutschland darf sich mit Blick auf die alarmierenden Botschaften des Weltklimarates nicht länger einen schlanken Fuß in der Welt machen. Hofreiter, Schellnhuber und Co. sollen endlich ihren nationalistischen Klimapopulismus einstellen und tatsächlich Verantwortung für künftige Generationen, für unsere Kinder und Enkel übernehmen. Wir können uns nicht mit einem Vermögen aus der Kohle stehlen und als Saubermann hinstellen – und damit bedürftige Länder und das Klima sich selbst überlassen. Deutschland muss als Technologie- und Industrienation endlich der Vorreiter werden, als den es sich selbst immer postuliert. Die weltweite Forcierung, Finanzierung und Installation klimafreundlicher Kohletechnologien in ohnehin bestehende oder entstehende Anlagen ist der richtige Schritt, der Verantwortung für unseren Planeten wirkungsvoll nachzukommen.“, so Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Pressemitteilung des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zu den Entscheidungen und Protesten um den Hambacher Forst.

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In Hambach spielt sich ein Desaster für Deutschland ab

Glaubt man aktuellen Medienberichten, protestierte in Hambach am vergangenen Wochenende die „Mitte der Gesellschaft“ für ein grünes Symbol gegen die deutsche Kohle. Nach Polizeiangaben waren ca. 30.000 Menschen angereist. Erstmals wurde bei den Protesten öffentlich klargemacht, dass es in Hambach gar nicht um die Sache der Tagebauerweiterung und den Restwald geht, sondern um reine Symbolik gegen fossile Energie. Im Überschwang des vermeintlichen Erfolgs machte Michael Müller, Bundesvorsitzender des Umweltverbandes Naturfreunde Deutschlands, stellvertretend für die veranstaltenden Umweltverbände klar, wie weit der Plan reicht: „Wir wollen nicht nur den Kohleausstieg, sondern auch raus aus Öl und Gas.“

In Hambach wird die Axt an den Industriestandort Deutschland angelegt. Das Diktat der Ökologie durch überzogene ideologische Propaganda setzt sich in Deutschland immer mehr durch. Wer den DAX beobachtet, der sieht, wie es mit unserem Land insgesamt, und nicht nur beim RWE-Börsenwert, bergab geht. In Deutschland setzt sich, von einer meist oberflächlichen Berichterstattung und Meinungsbildung getrieben, die Meinung durch, auf industrielle Energieerzeugung verzichten zu können. Das gefährdet nicht nur Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Kohle, sondern auch hunderttausende Arbeitsplätze und das Herz unseres Wohlstands in energieintensiven Industrien, in der Chemie, der Metallurgie, der Automobilbranche. Verstärkt sich dieser ideologische Strudel weiter, werden die ohnehin höchsten Strompreise in Europa in unserem Land weiter steigen. Eine neue Energie-Armut der sozial weniger gut gestellten Bevölkerung und die weiter fortschreitende Deindustrialisierung sind logische Konsequenzen. Die davon betroffenen Menschen, Industriearbeiter und sozial Schwache, hat man bei den Protesten um den Hambacher Forst vergeblich gesucht – sie werden von den medial befeuerten Fehlentwicklungen zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

750 Mrd. Euro wurden bislang in die fehlgesteuerte deutsche Energiewende im Rahmen des EEG versenkt, ohne nennenswerte Effekte fürs Klima. Jährlich kommen über 30 Mrd. Euro hinzu. Der Energiebedarf nimmt infolge der von uns allen gewollten Digitalisierung und der wachsenden e-Mobilität weiter zu. Das Konzept der Energiewende datiert dabei noch immer auf Rahmenbedingungen vor dem Ausstieg aus Kernkraft und Kohle. Die Energiewende wird nicht von Fakten getrieben, sondern immer mehr von Klimapopulisten.

So verwundert es kaum, dass auch bei den aktuellen Protesten sogenannte Aktivisten in den Tagebau eindrangen und eine Stilllegung von Anlagen erforderlich machten, dass zum Bau neuer Baumhäuser aufgerufen wurde, wobei diese gerade mit Millionenaufwand für den Steuerzahler geräumt wurden. Wer sich in Deutschland Klima-Aktivist nennt, der darf augenscheinlich alles. Der Staat scheint ohnmächtig gegen eine Bewegung, mit der wenige Klimapopulisten im Bunde mit einseitiger Berichterstattung immer mehr Menschen mobilisieren, die tatsächlich glauben, das Klima zu retten.

„Wir schauen inzwischen mit einem Gefühl der Ohnmacht nach Hambach. Wir merken, dass es Klimapopulisten gelingt, ihre Form einer Energiewende immer mehr zur Glaubensfrage zu machen. Eine Diskussion mit Vernunft und Fakten wird in unserem Land immer schwieriger. Wer anderer Meinung ist, wird in den Medien meist ausgegrenzt, muss sich beschimpfen lassen und erhält Gewaltdrohungen. Im Rheinland herrscht unter bekennenden Bergarbeitern Angst vor Übergriffen durch sogenannte Klima-Aktivisten. Brandanschläge auf Unternehmen, die im Hambacher Forst Anlagen für die Räumarbeiten zur Verfügung stellten, sind nur eine Facette dieser gewalttätigen Polarisierung. Die Industrie reagiert, unser Land wird weiter verlieren. In Hambach spielt sich ein Desaster für Deutschland ab“, so Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Gemeinsame Pressemitteilung des Unser Revier - Unsere Zukunft - An Rur und Erft e.V. und des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zum Start einer Petition für die Rodung des Hambacher Forstes:

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Petition für Recht und Rodung – keine grüne Symbolik am Hambacher Forst!

Mit einer gemeinsamen Petition setzen sich Interessenvertreter im Rheinland und der Lausitz gemeinsam für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Hambacher Forst ein – und damit für eine Rodung des Restwaldes. Gleichzeitig appelieren sie an die öffentlich-rechtlichen Medien, ihrem Auftrag zu einer ausgewogenen und differenzierten Berichterstattung nachzukommen und bei Themen rund um Kohle, Energiewende und Klimaschutz nicht länger auf einem Auge blind zu sein.

Der Hambacher Forst im Rheinischen Revier wird derzeit zum Symbol für die Zukunft Deutschlands: Leben wir künftig in einem Industrieland oder in einem Diktat der Ökologie? Vordergründig geht es um die Räumung eines Waldgebietes von sogenannten Aktivisten und dessen anschließende Rodung durch das Energieunternehmen RWE. Tatsächlich geht es hier aber um eine völlig neue Qualität der Propaganda vermeintlicher Klimaretter und ein Vorgehen selbst der Eliten in der Politik und in öffentlich-rechtlichen Medien gegen den Rechtsstaat und gegen demokratische Grundprinzipien. Es geht beim Hambacher Forst darum, ob sich grüne Ideologie und fehlgesteuerte Energiewende erstmals über Demokratie und geltendes Recht hinwegsetzen – und es geht um weitreichende Folgen für Deutschland als Industriestandort.

„Wir haben in Deutschland heute die höchsten Strompreise Europas, sie steigen weiter. Die Deindustrialisierung unseres Landes nimmt klare Formen an. Heute ist es die Braunkohle, über die Kernkraft spricht schon keiner mehr – morgen folgen ernergieintensive Industrien, Automobilindustrie, Chemie und Metallurgie. Die grüne, inzwischen von öffentlich-rechtlichen Medien befeuerte Symbolpolitik macht selbst vor Recht und Gesetz nicht halt. Hambach ist überall. Wir müssen uns wehren!“, so Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

„Für die betroffenen Menschen im Rheinischen Revier ist die Debatte um den Hambacher Forst und vor allem die Berichterstattung der Medien nicht mehr zu verstehen. Dort treiben militante Banden seit sechs Jahren mit unzähligen Straftaten ihr Unwesen, gefährdeten sogar das Leben Unbeteiligter, bewerfen Polizisten mit Fäkalien. Bundesweit wird ein Bild friedlicher Demonstranten gezeichnet und gezielt Desinformation betrieben. Selbst Bundespolitiker mischen sich gegen demokratisch und rechtsstaatlich gesicherte Grundlagen ein. Fällt hier eine Grenze, geht der Kelch grüner Hetze gegen industrielle Wertschöpfung künftig an keinem Industriearbeiter mehr vorüber. Darum müssen wir ein Zeichen setzen: für Recht und Rodung!“, so ergänzt Theo Schlösser, Vorsitzender des Vereins Unser Revier - Unsere Zukunft - An Rur und Erft e.V.

Beide Vereine haben unter www.pro-hambach.de ein Internetangebot zu ihrer Petition ins Leben gerufen, die auch unter www.openpetition.de zugänglich ist.

 

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