Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG, freut sich über die Lausitzer Unterstützung!

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Revier-Vorstände stehen zusammen

Der Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG, Dr. Rolf Martin Schmitz, freut sich, dass so viele Menschen aus NRW und auch aus der Lausitz heute ins rheinische Revier gekommen sind, um in Elsdorf an der Tagebaukante Hambach gemeinsam mit den Kumpeln und Gewerkschaftern der IGBCE der Strukturkommission zu zeigen, dass Tausende für eine sinnvolle und strukturbegleitete Energiewende demonstrieren.

Die Menschen aus allen deutschen Revieren stehen hier zusammen - Vorstandsmitglied Sieglinde Hinzer vom Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. aus Cottbus zusammen mit Dr. Schmitz sind beeindruckt von aktuell mehr als 30.000 Mitstreitern für diese Aktion vor Ort und derzeit über 12.000 Unterzeichnern der Petition "Gegen das Diktat der Ökologie".

10.000 Unterzeichner setzen sich auch für faire, öffentlich-rechtliche Medien ein

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Verein dankt EVONIK-Chef

Mit einem Schreiben an Christian Kullmann bedankte sich heute der Verein und die drei weiteren Initiatoren der Online-Petition "Gegen das Diktat der Ökologie" bei EVONIK für die klaren Worte anlässlich einer Rede in Berlin bei der IGBCE vergangenen Donnerstag:

Sehr geehrter Herr Kullmann,

mit Ihrer Rede am 18.10.2018 in Berlin bei der IGBCE haben Sie uns so aus der Seele gesprochen, dass wir Ihnen über diesen Weg unseren Dank dazu aussprechen möchten, denn Sie haben punktgenau das geäußert, wofür derzeit fast 12.000 Menschen innerhalb von weniger als 4 Wochen Ihre Stimme abgegeben haben.

WIR, das sind die 4 Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“. Genau auf die von Ihnen beschriebene gefährliche gesellschaftliche Entwicklung derzeit in Deutschland – entzündet am Thema Hambacher Forst – geht unsere Petition ein. Die Symbolpolitik muss endlich aufhören und die bevor stehende Energiewende kann und darf nicht von ideologischen Romantikströmungen bestimmt sein, sondern muss sich fakten- und technikbasiert mit der aktuellen und zukünftigen Sachlage „kopfgesteuert“ auseinandersetzen, darum bitten wir die Bundesregierung mit unserer Petition. Diese läuft noch einige Wochen.

Ihre Aussage, dass „ein komplexes Thema auf ein Stück Wald reduziert wird“, trifft den Kern der Sache und wird ebenfalls in unserem Petitionstext so formuliert – herzlichen Dank dafür! Dass gerade energieintensive Industrien durch eine übereilte Energiewende betroffen sein werden, wird weiterhin in unserer Petition stark beleuchtet (siehe www.pro-hambach.de). Von daher spricht sie ALLE Bereiche der Wirtschaft an und reduziert sich nicht ausschließlich auf die Braunkohlen-Sparte – die unterschiedlichsten Branchen aus ganz Deutschland stehen hinter unserer Petition, die man unter dem Kurzlink www.openpetition.de/!nooekologiediktat findet.

Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“

10.000 Unterzeichner setzen sich auch für faire, öffentlich-rechtliche Medien ein

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Beitritt von MIBRAG und WViRR stärkt Online-Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“

Mit der gestrigen Veröffentlichung des Weltklimarates haben wir es endlich schwarz auf weiß, dass sich Deutschland mit der aktuellen Diskussion um den Kohleausstieg und der Form seiner Energiewende auf einem Irrweg befindet. Schnelles Handeln und ein Umsteuern sind erforderlich. Leider gehen Berichterstattung und Rückschlüsse in der einseitig geführten Debatte einmal mehr in die falsche Richtung.

Nur zwei Wochen nach Start der Online-Petition des „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ und des Vereins „Unser Revier – Unsere Zukunft an Rur und Erft e.V.“ ist der Schulterschluss aller drei deutschen Braunkohlereviere in West-, Ost- und Mitteldeutschland gelungen. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH mit Sitz in Zeitz ist Mitinitiator der Petition geworden, der sich mit dem heutigen Tag mehr als 10.000 Menschen angeschlossen haben. „Wir stehen vollumfänglich hinter der Petition“, teilte das Unternehmen mit.

Den Ausschlag für den Beitritt von MIBRAG lieferte der sogenannte „Düker-Tweet“ vom 6. Oktober 2018. Der umstrittene Twitter-Eintrag der Grünen-Politikerin Monika Düker, der Braunkohle eindeutig in die Nazi-Ecke stellt und damit sowohl die Bergleute als auch die Energieunternehmen diffamiert, war ein weiterer Tiefschlag in der ideologisch orientierten, grünen Symbolpolitik gegen die Reviere. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Tweets veröffentlicht werden, in denen Bergleute unter anderem in einen Topf mit Nazis geworfen und abfällig bezeichnet werden.“, so Maik Simon, Leiter Kommunikation MIBRAG.

Mit dem heutigen Tag hat sich der Verein „Wir Vereine im Rheinischen Revier“ als vierter Initiator angeschlossen. Die Petition ist für weitere Mitinitiatoren offen und kanalisiert eine differenzierte Gegenposition zum einseitigen, ökologisch orientierten Mainstream in der öffentlichen Debatte um die Wertschöpfung aus Kohle im Rahmen der deutschen Energiewende.

Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“ fordern in diesem Zusammenhang auch eine faire Berichterstattung ein. Es könne nicht sein, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien beim Thema Kohle auf einem Auge blind seien. Insbesondere bei der Symbolik um den Hambacher Forst hat einseitige Berichterstattung ein Meinungsbild verzerrt, dass abseits jeglicher Fakten eine Entwicklung der Debatte bis hin zum Düker-Tweet förmlich provoziert.

Die Petition ist unter dem Kurzlink www.openpetition.de/!nooekologiediktat erreichbar.

Informationen finden Sie auch unter www.pro-hambach.de

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Lautstarker Empfang für Strukturkommission

Am gestrigen Donnerstag, 11. Oktober 2018, versammelten sich über 2.500 Menschen in Weißwasser und Großräschen, um die Strukturkommission zu empfangen und den Mitgliedern und Vertretern dieser eindeutig zu zeigen, dass man sich hier um Arbeitsplätze und die Existenzgrundlage für ein langfristiges Auskommen in der Lausitz stark macht.

Unser Verein überreichte -wie auch schon zur 1. Sitzung der Bundeskommission für „Strukturwandel, Wachstum und Beschäftigung“ am 26. Juni 2018 in Berlin- den Teilnehmern als süßen Gruß (und besonders zur Stärkung für die wichtigen Entscheidungen) eine kleine Pralinenschachtel.

Sichtlich befreit kommentierte dies der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sinngemäß: In Hambach werden Polizisten mit Fäkalien beworfen und in der Lausitz wird man mit Pralinen begrüßt.

Am 24. Oktober 2018 wird es ein weiteres Treffen der Kommission in NRW geben. Auch dort werden wieder Tausende auf die Straße gehen, um für eine durchdachte und sinnvolle Energiewende zu demontrieren. Mit guten Argumenten, das ist sicher!

Pressemitteilung des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. zu den aktuellen Veröffentlichungen des Weltklimarates.

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Jetzt erst recht: Pro Lausitzer Braunkohle

Mit der gestrigen Veröffentlichung des Weltklimarates haben wir es endlich schwarz auf weiß, dass sich Deutschland mit der aktuellen Diskussion um den Kohleausstieg und der Form seiner Energiewende auf einem Irrweg befindet. Schnelles Handeln und ein Umsteuern sind erforderlich. Leider gehen Berichterstattung und Rückschlüsse in der einseitig geführten Debatte einmal mehr in die falsche Richtung.

Wer in Reaktion zum Bericht des Weltklimarates in Deutschland als zentrale Maßnahmen den schnellen Kohleausstieg, den stärkeren Ausbau der Erneuerbaren und den schnellen Durchbruch der e-Mobilität in diesem Zusammenhang fordert, der betreibt schlichtweg Desinformation. Der bisherige Weg der deutschen Energiewende hat 750 Mrd. Euro verschlungen und keinen Klimaeffekt gebracht. Die seit 1990 eingesparten Emissionen korrelieren auffällig mit den Emissionsminderungen infolge der Deindustrialisierung des Ostens in der Nachwendezeit. Seitdem hat sich wenig getan. Wenn in den Nachrichten stolz verkündet wird, wir hätten inzwischen 35% erneuerbaren Strom im Netz, ist das schlichtweg Augenwischerei. Jeder Physiker, Energietechniker oder die sonst vielgelobten deutschen Ingenieure mit Energie-Know-how wissen, dass der produzierte und zur Verfügung gestellte Strom immer minutenscharf der aktuellen Nachfrage folgen muss. Strom aus Wind und Sonne fällt flatterhaft an, ein immenser Anteil der hochgelobten 35% erneuerbaren Stroms ist schlichtweg Überproduktion und in Fachkreisen nichts anderes als Fake-Strom. Er kann (noch) nicht gespeichert werden und steht überhaupt nicht zur Verfügung, wenn er benötigt wird.

Wir müssen in Deutschland endlich ehrlich über Fakten und Grenzen unserer Energiewende-Möglichkeiten reden. Wir haben im Gegensatz zu den skandinavischen oder asiatischen Ländern keine Erneuerbaren aus stetiger Wasserkraft, wir verfügen ebenso wenig über ausgedehnte Küstenflächen, mit denen Windkraft weniger flatterhaft und zuverlässiger genutzt werden kann. Die Möglichkeiten der Biomasse gelten als erschöpft und stehen in Konkurrenz zur immer knapper werdenden und dringend benötigten landwirtschaftlichen Nutzfläche zur Lebensmittelabsicherung. Die gesicherte Leistung aus deutschen Erneuerbaren ist nach wie vor nahe Null! Daran wird sich auch mit einer Vervielfachung der installierten Leitung nichts ändern. Vor diesem Hintergrund muss Deutschland fast seine gesamte benötigte Strommenge jederzeit über ein zweites System absichern – und wenn es sich dieser Möglichkeit im eigenen Land beraubt, dann wird es fossilen oder Atomstrom aus dem Ausland importieren müssen, soweit er überhaupt zur Verfügung steht. Mit steigenden Strompreisen und politischen Abhängigkeiten geht eine Aufgabe der Versorgungssicherheit aus eigener Hand einher. Die angestrebte Digitalisierung und der Ausbau der e-Mobilität, der dringend notwendig ist, werden den Bedarf einer gesicherten Stromleistung zusätzlich in die Höhe treiben. Deutschland verfügt über kein Zukunftskonzept ohne gesicherte, fossile Energie. Diese Wahrheit muss sich endlich in der Diskussion durchsetzen!

Die Leistungen der Energiewende in Deutschland sind zudem sehr überschaubar und die in hiesigen Berichten postulierte „Vorreiterrolle“ längst ein Märchen. Kein Land der Welt folgt diesem exorbitant teuren und ebenso ineffektiven Kurs. Windkraftanlagen baut man überall, bei Solar haben längst andere Länder die Nase vorn, beim Netzausbau lahmt Deutschland. Nach 20 Jahren intensiver Energiewende und über einem Jahrhundert Erforschung der Elektrizität ist noch immer kein Innovationssprung zur nachhaltigen Speicherung elektrischer Energie und damit zur Verstetigung der Erneuerbaren aus Wind und Sonne in Sicht. Die tatsächlichen Innovationen der deutschen Energiewende haben sich im Bereich der Lausitzer Braunkohlekraftwerke abgespielt. Hier wurden Emissionen enorm gemindert, die Kraftwerke für das Zusammenspiel mit den flatterhaften Erneuerbaren flexibler gemacht, die Wirkungsgrade beträchtlich erhöht. Längst könnte ein CCS-Demonstrationskraftwerk eine klimaneutrale Kohleverstromung in der Lausitz erproben, wenn es die deutsche Politik mit den „enormen Anstrengungen“ für das Weltklima ernst meinen würde. Global ist längst klar, dass sich das Weltklima nur mit neuen Technologien positiv beeinflussen lässt. Da sich Deutschland im gesellschaftlichen Konsens von Atomenergie verabschiedet hat, können sich diese Technologien nur auf andere fossile Energien beziehen und das macht auch Sinn, wenn andere Länder dem Beispiel folgen sollen.

Die Berichterstattung reflektiert zudem noch immer nicht die globale Dimension der Kohleverstromung. So hat die Braunkohleförderung im Weltmaßstab seit 2000 um knapp 100 Mio. Tonnen zugenommen und befindet sich seit zehn Jahren trotz aller europäischen Anstrengungen auf einem stabilen Niveau. Bei der Steinkohle hat sich die Fördermenge im Vergleich zum Jahr 2000 sogar nahezu verdoppelt. In vielen Entwicklungsländern wächst der Energiehunger, eine Milliarde Menschen haben noch gar keinen Zugang zu Elektrizität. Weltweit wird Kohlestrom als günstige und verlässliche Energiequelle noch weit in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielen. Hier muss der Technologieansatz her, wie selbst Klimaforscher postulieren.

Ein deutscher Kohleausstieg und die hier geführte Debatte wirken vor diesem Hintergrund arrogant und wie der Freikauf eines Saubermanns auf Kosten anderer. Tatsächlich wäre dem Weltklima geholfen, wenn Deutschland Kohlekraftwerke im Ausland klimafreundlicher und flexibler macht und hier mit Technologien als Treiber einer Energiewende im globalen Maßstab wirkt. Dann hätten unsere Milliardeninvestitionen tatsächlich schnell spürbare und nachhaltige Effekte.

Dazu muss dringend die Dämonisierung der Kohle in unserem Land beendet werden. Die Lausitz verfügt über einen der modernsten Kraftwerksparks der Welt und eine rege Forschungstätigkeit zur Braunkohleverstromung. Klimaneutralität auch bei der Verstromung fossiler Energieträger, egal ob Kohle, Gas oder Öl – das muss jetzt ein vordringliches Ziel zur Rettung des Weltklimas sein.

„Deutschland darf sich mit Blick auf die alarmierenden Botschaften des Weltklimarates nicht länger einen schlanken Fuß in der Welt machen. Hofreiter, Schellnhuber und Co. sollen endlich ihren nationalistischen Klimapopulismus einstellen und tatsächlich Verantwortung für künftige Generationen, für unsere Kinder und Enkel übernehmen. Wir können uns nicht mit einem Vermögen aus der Kohle stehlen und als Saubermann hinstellen – und damit bedürftige Länder und das Klima sich selbst überlassen. Deutschland muss als Technologie- und Industrienation endlich der Vorreiter werden, als den es sich selbst immer postuliert. Die weltweite Forcierung, Finanzierung und Installation klimafreundlicher Kohletechnologien in ohnehin bestehende oder entstehende Anlagen ist der richtige Schritt, der Verantwortung für unseren Planeten wirkungsvoll nachzukommen.“, so Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

 

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