Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

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Zehn Thesen zum Strukturwandel in der Lausitz

Heute möchten wir Sie über das Papier "Zehn Thesen zum Strukturwandel in der Lausitz" der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE informieren, das im Nachgang zur Standortkonferenz Lausitz am 25. September 2018 entstand. Es knüpft an das Motto der Veranstaltung an: Nur Strukturpolitik reicht nicht. Moderne Industrie- und Strukturpolitik muss viel grundsätzlicher und langfristiger gedacht werden!



Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG, freut sich über die Lausitzer Unterstützung!

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Revier-Vorstände stehen zusammen

Der Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG, Dr. Rolf Martin Schmitz, freut sich, dass so viele Menschen aus NRW und auch aus der Lausitz heute ins rheinische Revier gekommen sind, um in Elsdorf an der Tagebaukante Hambach gemeinsam mit den Kumpeln und Gewerkschaftern der IGBCE der Strukturkommission zu zeigen, dass Tausende für eine sinnvolle und strukturbegleitete Energiewende demonstrieren.

Die Menschen aus allen deutschen Revieren stehen hier zusammen - Vorstandsmitglied Sieglinde Hinzer vom Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. aus Cottbus zusammen mit Dr. Schmitz sind beeindruckt von aktuell mehr als 30.000 Mitstreitern für diese Aktion vor Ort und derzeit über 12.000 Unterzeichnern der Petition "Gegen das Diktat der Ökologie".

10.000 Unterzeichner setzen sich auch für faire, öffentlich-rechtliche Medien ein

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Verein dankt EVONIK-Chef

Mit einem Schreiben an Christian Kullmann bedankte sich heute der Verein und die drei weiteren Initiatoren der Online-Petition "Gegen das Diktat der Ökologie" bei EVONIK für die klaren Worte anlässlich einer Rede in Berlin bei der IGBCE vergangenen Donnerstag:

Sehr geehrter Herr Kullmann,

mit Ihrer Rede am 18.10.2018 in Berlin bei der IGBCE haben Sie uns so aus der Seele gesprochen, dass wir Ihnen über diesen Weg unseren Dank dazu aussprechen möchten, denn Sie haben punktgenau das geäußert, wofür derzeit fast 12.000 Menschen innerhalb von weniger als 4 Wochen Ihre Stimme abgegeben haben.

WIR, das sind die 4 Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“. Genau auf die von Ihnen beschriebene gefährliche gesellschaftliche Entwicklung derzeit in Deutschland – entzündet am Thema Hambacher Forst – geht unsere Petition ein. Die Symbolpolitik muss endlich aufhören und die bevor stehende Energiewende kann und darf nicht von ideologischen Romantikströmungen bestimmt sein, sondern muss sich fakten- und technikbasiert mit der aktuellen und zukünftigen Sachlage „kopfgesteuert“ auseinandersetzen, darum bitten wir die Bundesregierung mit unserer Petition. Diese läuft noch einige Wochen.

Ihre Aussage, dass „ein komplexes Thema auf ein Stück Wald reduziert wird“, trifft den Kern der Sache und wird ebenfalls in unserem Petitionstext so formuliert – herzlichen Dank dafür! Dass gerade energieintensive Industrien durch eine übereilte Energiewende betroffen sein werden, wird weiterhin in unserer Petition stark beleuchtet (siehe www.pro-hambach.de). Von daher spricht sie ALLE Bereiche der Wirtschaft an und reduziert sich nicht ausschließlich auf die Braunkohlen-Sparte – die unterschiedlichsten Branchen aus ganz Deutschland stehen hinter unserer Petition, die man unter dem Kurzlink www.openpetition.de/!nooekologiediktat findet.

Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“

10.000 Unterzeichner setzen sich auch für faire, öffentlich-rechtliche Medien ein

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Beitritt von MIBRAG und WViRR stärkt Online-Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“

Mit der gestrigen Veröffentlichung des Weltklimarates haben wir es endlich schwarz auf weiß, dass sich Deutschland mit der aktuellen Diskussion um den Kohleausstieg und der Form seiner Energiewende auf einem Irrweg befindet. Schnelles Handeln und ein Umsteuern sind erforderlich. Leider gehen Berichterstattung und Rückschlüsse in der einseitig geführten Debatte einmal mehr in die falsche Richtung.

Nur zwei Wochen nach Start der Online-Petition des „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ und des Vereins „Unser Revier – Unsere Zukunft an Rur und Erft e.V.“ ist der Schulterschluss aller drei deutschen Braunkohlereviere in West-, Ost- und Mitteldeutschland gelungen. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH mit Sitz in Zeitz ist Mitinitiator der Petition geworden, der sich mit dem heutigen Tag mehr als 10.000 Menschen angeschlossen haben. „Wir stehen vollumfänglich hinter der Petition“, teilte das Unternehmen mit.

Den Ausschlag für den Beitritt von MIBRAG lieferte der sogenannte „Düker-Tweet“ vom 6. Oktober 2018. Der umstrittene Twitter-Eintrag der Grünen-Politikerin Monika Düker, der Braunkohle eindeutig in die Nazi-Ecke stellt und damit sowohl die Bergleute als auch die Energieunternehmen diffamiert, war ein weiterer Tiefschlag in der ideologisch orientierten, grünen Symbolpolitik gegen die Reviere. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Tweets veröffentlicht werden, in denen Bergleute unter anderem in einen Topf mit Nazis geworfen und abfällig bezeichnet werden.“, so Maik Simon, Leiter Kommunikation MIBRAG.

Mit dem heutigen Tag hat sich der Verein „Wir Vereine im Rheinischen Revier“ als vierter Initiator angeschlossen. Die Petition ist für weitere Mitinitiatoren offen und kanalisiert eine differenzierte Gegenposition zum einseitigen, ökologisch orientierten Mainstream in der öffentlichen Debatte um die Wertschöpfung aus Kohle im Rahmen der deutschen Energiewende.

Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“ fordern in diesem Zusammenhang auch eine faire Berichterstattung ein. Es könne nicht sein, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien beim Thema Kohle auf einem Auge blind seien. Insbesondere bei der Symbolik um den Hambacher Forst hat einseitige Berichterstattung ein Meinungsbild verzerrt, dass abseits jeglicher Fakten eine Entwicklung der Debatte bis hin zum Düker-Tweet förmlich provoziert.

Die Petition ist unter dem Kurzlink www.openpetition.de/!nooekologiediktat erreichbar.

Informationen finden Sie auch unter www.pro-hambach.de

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Lautstarker Empfang für Strukturkommission

Am gestrigen Donnerstag, 11. Oktober 2018, versammelten sich über 2.500 Menschen in Weißwasser und Großräschen, um die Strukturkommission zu empfangen und den Mitgliedern und Vertretern dieser eindeutig zu zeigen, dass man sich hier um Arbeitsplätze und die Existenzgrundlage für ein langfristiges Auskommen in der Lausitz stark macht.

Unser Verein überreichte -wie auch schon zur 1. Sitzung der Bundeskommission für „Strukturwandel, Wachstum und Beschäftigung“ am 26. Juni 2018 in Berlin- den Teilnehmern als süßen Gruß (und besonders zur Stärkung für die wichtigen Entscheidungen) eine kleine Pralinenschachtel.

Sichtlich befreit kommentierte dies der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sinngemäß: In Hambach werden Polizisten mit Fäkalien beworfen und in der Lausitz wird man mit Pralinen begrüßt.

Am 24. Oktober 2018 wird es ein weiteres Treffen der Kommission in NRW geben. Auch dort werden wieder Tausende auf die Straße gehen, um für eine durchdachte und sinnvolle Energiewende zu demontrieren. Mit guten Argumenten, das ist sicher!

 

Unsere Themen. Ihre Erkenntnis

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