Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

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Aktuelle Broschüre unterstreicht Bedeutung der heimischen Braunkohle

Der Energieträger Braunkohle bleibt die wichtigste heimische Energieressource und Grundlage eines bedeutenden Industriezweigs in Deutschland. Das betont der Braunkohle Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV). In einer neuen Broschüre unterstreicht der DEBRIV die Bedeutung des heimischen Bodenschatzes, liefert Fakten und erklärt Zusammenhänge.

Die Braunkohle gewährleistet eine verlässliche und bezahlbare Stromversorgung, sichert die laufende Transformation des Stromsystems hin zu den erneuerbaren Energien ab und ist ein wichtiger Faktor der regionalen Entwicklung. Ein derart umfassendes Bild der deutschen Braunkohlenindustrie und ihrer Bedeutung für den Standort Deutschland liefert die jetzt neu erschienene, überarbeitete und erweiterte. Die Publikation enthält alle wichtigen Daten zur Gewinnung und Nutzung der Braunkohle in Deutschland, liefert umfangreiche Informationen zu den Tagebauen und Lagerstätten, zur Gewinnungstechnik sowie zu Kraftwerken und Veredlungsbetrieben.

„Unsere regelmäßig aktualisierte Industriezweigbroschüre ist eine verlässliche und umfassende Informationsquelle für alle, die sich in einer zunehmend kontroversen Auseinandersetzung um die heimischen Rohstoffe sachgerecht und objektiv informieren möchten,“ erklärte der DEBRIV-Vorstandsvorsitzende, Matthias Hartung, anlässlich der Veröffentlichung der neuen Ausgabe. Insbesondere die Kapitel zu den Entwicklungen und Veränderungen in den Tagebauregionen, zur Ökologie und zur Wertschöpfung sind nach Ansicht Hartungs wichtige Informationsquellen für einen fairen gesellschaftspolitischen Dialog.

Die Broschüre Braunkohle in Deutschland – Sicherheit für die Stromversorgung hat einen Umfang von rund 100 Seiten, ist reich bebildert und illustriert. Sie kann als Print-Ausgabe beim DEBRIV angefordert werden und steht auf der Internetseite des DEBRIV unter www.braunkohle.de als Download zur Verfügung.

Quelle: DEBRIV vom 20. Oktober 2017

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Totgesagte leben länger: Wir sprechen wieder über CCS in der Lausitz!

Am 10. September 2017 verfolgten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kaminstube des Kulinariums Branitz gut 100 Besucher die Diskussionsrunde zum Thema „Geht es wirklich ohne Lausitzer Braunkohle?“. Bei der Pro Lausitzer Podiumsdiskussion gab es ein überraschendes Ergebnis.

Die gesamte Diskussion samt der Impulsreferate wurde aufgezeichnet, Interessierte können sie jetzt per Video auf den Onlinepräsenzen des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. unter www.pro-lausitz.de bzw. www.facebook.com/prolausitz nochmals anschauen.

Im ausgezeichnet besetzten Podium diskutierten nach Impulsreferaten von Annalena Baerbock (Grüne Sprecherin für Klimapolitik, Grüne Bundestagsfraktion) und Wolfgang Rupieper (Vorstandsvorsitzender Pro Lausitzer Braunkohle e. V.) Vertreter der sechs stimmstärksten Parteien. Die Diskussion wurde eng an Themen der Energiewende und ihrer Auswirkungen auf die Lausitzer Braunkohle gehalten. Es war zu merken, dass dieses Thema im sonstigen Wahlkampf und selbst bei vergleichbaren Veranstaltungen in der Region kaum präsent war, obwohl die Energiewende zum einen das zentrale Zukunftsprojekt unserer Gesellschaft sei und zum anderen den politisch erzwungenen Strukturwandel in der Lausitz begründet. Aus diesem Grund hat sich der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. für dieses „fehlende“ Wahlkampfthema stark gemacht und stellt das Ergebnis nun auch öffentlich zur Verfügung.

Für die große Überraschung an diesem Sonntagmorgen sorgten die Lausitzer Vertreter der aktuellen und aller Wahrscheinlichkeit nach auch kommenden Regierungsparteien. Ulrich Freese (SPD) und Dr. Klaus Peter Schulze (CDU) versicherten einhellig, bei einer erneuten Regierungsbeteiligung ihrer Parteien das Thema CCS in Deutschland erneut im Bundestag zur Entscheidung zu bringen – und zwar schon im Jahr 2018. Beide bezeichneten die Länderausstiegsklausel, die im Jahr 2012 zum Scheitern eines notwendigen Gesetzes und zum Ausstieg Deutschlands aus dieser weltweit in Erforschung befindlichen Zukunftstechnologie führte, als Fehler. Heute komme man an CCS nicht mehr vorbei, wenn man Klimaziele auch nur annähernd erreichen möchte. Und auch hier müsse man europäisch denken.

Vor dem Hintergrund der Podiumsdiskussion, in der es um den Nucleus Lausitzer Braunkohle, Wirtschaft und Forschung in der Region ging, eröffnet dieses Thema unter Umständen völlig neue Perspektiven. In Brüssel sind noch immer 3 Milliarden Euro für eine CCS-Erprobung in Deutschland geparkt. Die Lausitz bietet nach wie vor alle Möglichkeiten und könnte hier binnen weniger Monate einsteigen. Sie würde nicht nur sich selbst eine überraschende Zukunftsoption erschließen, sondern auch der Machbarkeit der ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands mehr Relevanz verleihen. Es bleibt die Frage offen, ob sich in den ideologisch geführten Diskussionen im Berliner Politikbetrieb Vernunft und Wissenschaft durchsetzen können. Es ist den Lausitzer Vertretern der Regierungsparteien aber hoch anzurechnen, den erneuten Schritt in diese Auseinandersetzung zu wagen.

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CCS wird für die Lausitz wieder zum Thema!

Mitschnitt der Podiumsdiskussion zum Thema „Geht es wirklich ohne Lausitzer Braunkohle? – Positionen zu Energiewende, Dunkelflaute und Blackout“ auf Einladung des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. im Vorfeld zur Bundestagswahl.

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Pro Lausitz erfolgreich beim DAK-Firmenlauf

Mit sieben Startern nahm der Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. am diesjährigen DAK-Firmenlauf teil. Trotz des regnerisch-nasskalten Wetters gingen 477 Teams von Firmen oder Vereinen an den Start. Unser Verein erreichte dabei den 124. Platz in der Teamwertung.

Mit 20:52 Minuten kam Michael für unseren Verein als Erster ins Ziel. Kurz darauf folgte unser Vorstandsmitglied Daniel. Hier sind ein paar Impressionen vom Tag – wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018.

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Parteien trennen bei Energiefragen Welten

Von wegen Langeweile im Bundestagswahlkampf und alles sei irgendwie gleich. Das stimmt nicht für Energiefragen. Während die einen den schnellen Kohleausstieg wollen, fordern andere den Stopp für die Windkraft. Wie beim Vereins Pro Lausitzer Braunkohle stehen derzeit Kandidaten Rede und Antwort zu Fragen der Energie-, Klima- und Wirtschaftspolitik. Auch in vielen Medien ist Thema, wie sich die Parteien zur Braunkohle positionieren.

Besonderen Ehrgeiz entfalten die Grünen. Ihr Engagement gilt jedoch nicht der Entwicklung der Lausitz, sondern dem Kohleausstieg. „Mit uns wird der Kohleausstieg kommen“, zitiert die „Passauer Neue Presse“ aktuell aus einem Positionspapier der Spitzenkandidaten Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt sowie der grünen Landes-Energieminister. Bedingung für eine Regierungsbeteiligung sei, dass die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke nach der Wahl umgehend vom Netz genommen werden und der Strom bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien komme.

Andere Parteien positionieren sich sehr viel differenzierter und sehen die Energiepolitik nicht nur unter dem Aspekt des Klimaschutzes. In vielen Medien finden sich derzeit Hintergrundberichte zu den Positionen der Parteien. Mal werden dazu Parteiprogramme studiert, mal Kandidaten für den Bundestag befragt. Exemplarisch seien erwähnt:


„So stehen die Parteien zu Kohleausstieg und Klimawandel“ vom mdr

„Direktkandidaten im Interview“, Youtube-Kanal der Lausitzer Rundschau

Die Sächsische Zeitung hat sogar einen wahlkreis-spezifischen Online-Wahlcheck, bei dem es natürlich nicht nur um Energiefragen geht

Auch wir als Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. haben die verschiedenen Standpunkte in unserem Flyer "Lausitzer Denkzettel" (PDF-Datei) für Sie beleuchtet und zusammengefasst.



 

Unsere Themen. Ihre Erkenntnis

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