Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Maximilian Levy und Frank Szymanski geben „Ihre Stimme fürs Revier“

Verein “Pro Lausitzer Braunkohle e.V.” wehrt sich gegen Diffamierung von Unterstützern

Der Verein "Pro Lausitzer Braunkohle e.V." hat am heutigen Donnerstag auf dem Cottbuser Stadthallenvorplatz Unterschriften für die Fortführung des Teilabschnittes II im Tagebau Welzow Süd gesammelt. Am Infostand des Vereins bekamen Interessierte Informationen zur Aktion des Vereins, die mittlerweile von unzähligen Partnern in der Region unterstützt wird.

Bei dem Pressegespräch nahm der Verein auch zu einem offenen Brief Stellung, den Maximilian Levy im Vorfeld von der “Allianz für Welzow” erhalten hat. Ein selbst ernannter Interessenvertreter der Gegenseite, namens Günter Jurischka, bezichtigt den Bahnradsportler darin, “sich vor den Karren der Braunkohlenindustrie spannen zu lassen”. Der zweifache Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen in London nutzte heute trotzdem die Gelegenheit, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen. "Ich akzeptiere durchaus, dass dieses Thema Brisanz hat und natürlich verstehe ich, dass man je nach Sichtweise unterschiedlicher Meinung sein kann. Das erwarte ich aber auch von den Braunkohlegegnern, das sie meine Meinung und Einstellung zu diesem Thema akzeptieren, so der Cottbuser in seiner konkreten Stellungnahme. “Dank der Unterstützung vieler Unternehmen in der Region ist es mir überhaupt erst möglich meinen Sport auf diesem Niveau aus zu üben. Unter meinen Unterstützern sind auch viele Firmen, die mittelbar und unmittelbar von der Braunkohleförderung profitieren", so der Cottbuser. Auch der Vereinsvorsitzende von “Pro Lausitzer Braunkohle”, Wolfgang Rupieper, distanzierte sich in scharfen Worten von den immer stärker werdenden Anfeindungen der Gegenseite gegen die Unterstützer der Unterschriftenaktion.

“Uns als umstrittenen Verein zu bezeichnen macht uns stolz, denn im Gegensatz zur Allianz für Welzow gehen wir mit Infoständen auf die Straße und erklären den Menschen Hintergründe für unser Handeln. Damit soll es aber genug sein, wir werden auf solche diffamierenden Aktionen zukünftig inhaltlich nicht mehr reagieren, denn wir sind für einen offenen Dialog, bei dem konstruktiv Argumente ausgetauscht werden und nicht Stimmungsmache betrieben wird”, so Rupieper. Der Vereinsvorsitzende nutzte das Pressegespräch, um die Journalisten über den weiteren Verlauf der bis 17.9. andauernden Initiative zu informieren.

Ebenso äußerte sich der Vorsitzende sehr kritisch über so manche Unternehmensentscheidung seitens Vattenfall, die jüngst im Rahmen der Quartalszahlenberichterstattung in Stockholm öffentlich bekannt gegeben worden sind. “Gewinne die aus der Lausitzer Braunkohle hervorgegangen sind und aktuell hervorgehen, sind in der Lausitz zu investieren, um hier die Region auch für den zukünftigen Wettbewerb energiewirtschaftlich fit zu halten” betonte Wolfgang Rupieper.

Mit dem Altstadtverein Cottbus e.V. konnte der Verein einen weiteren Partner der Initiative vorstellen. Carsten Hajek als Vorsitzender des Vereins, begründete die Unterstützung mit der drohenden, fehlenden Kaufkraft und dem Wegzug vieler Menschen aus der Lausitz, wenn die Arbeitsplätze in der Braunkohlenförderung wegfallen würden. Das würde auch unsere Vereinsmitglieder hart treffen und ihre Existenz bedrohen", so Hajek.

Neben Vertretern des Altstadtvereins nutzen beispielsweise auch der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski und der Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative Lausitz Dr. Hermann Borghorst die Möglichkeit, ihre Stimme fürs Revier abzugeben.

Weitere Aktionen des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle finden demnächst unter andrem beim Handballspiel des LHC gegen die Füchse Berlin, beim Spremberger Heimatfest sowie beim Fischerfest in Peitz statt.

Pressemitteilung des "Pro Lausitzer Braunkohle e.V."

Verein Pro Lausitzer Braunkohle fordert Rückkehr zu mehr Sachlichkeit, um die Bürger zu überzeugen und nicht mit Halbwahrheiten zu verunsichern

Der Verein Pro Lausitzer Braunkohle fordert die Teilnehmer des Klimacamps in Proschim auf, in der Debatte um die Notwendigkeit der Braunkohle für die Energieversorgung der Zukunft, wieder mehr Sachlichkeit einziehen zu lassen. Der Verein reagiert damit auf eine Pressemitteilung der Umweltaktivisten, in der diese einen direkten Zusammenhang zwischen der CO2-Emission Lausitzer Braunkohlenkraftwerke und den Effekten des Klimawandels auf der Pazifikinsel Koreti Tiumalu herstellen. Laut Klimacamp arbeiteten das Land Brandenburg und Vattenfall mit dem Braunkohlenplanverfahren zum Teilabschnitt II des Tagebaus Welzow Süd „weiter am drohenden Klimachaos.“

„Bei allem Respekt vor einem kritischen und offenen Diskurs, an dem wir gern teilnehmen, sollte man in seiner Argumentation die Kirche immer noch im Dorf lassen“, sagte Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle. „Im Kampf gegen die Lausitzer Braunkohle scheint der Kommunikations-Maschinerie des Klimacamps aber offensichtlich jedes, noch so weit hergeholte Mittel der Polemik recht. Tatsächlich ist Kohlendioxid mit einem Anteil von 20 Prozent am Treibhauseffekt beteiligt. Vom weltweiten CO2-Ausstoß wiederum entfällt auf Deutschland ein Anteil von 2,4 Prozent, was übrigens nicht nur auf Industriebetriebe, sondern zu einem wesentlichen Teil auch auf den Straßenverkehr in Deutschland zurückzuführen ist. Es ist also geradezu absurd zu behaupten, ein Ende der Braunkohlenverstromung in der Lausitz könnte einen sichtbaren Effekt auf die Klimaauswirkungen im Pazifik haben.“

In der Lausitz steht der modernste Kraftwerkspark weltweit, der vorgeschriebene Emissionswerte nicht nur einhalte, sondern vielfach unterschreite, erinnerte Rupieper. An der Reduktion von CO2 arbeite das Unternehmen Vattenfall ständig durch die Verbesserung des Kraftwerkswirkungsgrades und im Rahmen von wissenschaftlichen Forschungen, unter anderem mit der BTU Cottbus. Bei der Entwicklung der CCS-Technologie (Carbon Capture & Storage) war Vattenfall lange Vorreiter in Europa gewesen, hier sei an das Pilotkraftwerk in Schwarze Pumpe erinnert, bis der Bau einer CCS-Demonstrationsanlage am Standort Jänschwalde wegen unzureichender Rahmenbedingungen in Deutschland abgesagt werden musste. „Es ist schon erstaunlich, dass heute zum Teil die gleichen Umweltschützer Krokodilstränen über die CO2-Emissionen aus Lausitzer Kraftwerken vergießen, die noch vor Kurzem alles dafür getan haben, die Entwicklung einer Klimaschutztechnologie wie CCS in Deutschland zu verhindern, mit der bis zu 90 Prozent des Kohlendioxidausstoßes in die Atmosphäre reduziert werden könnten“, sagt Rupieper.

Den Verein bestärke es allerdings in seiner Auffassung, dass es richtig sei, einer unfairen Agitation reisender Umweltaktivisten eine starke Stimme aus der Lausitz entgegenzusetzen. Deshalb wird das Planverfahren zur Fortführung des Teilabschnittes II im Tagebau Welzow-Süd mit der Unterschriftenaktion „Meine Stimme fürs Revier“ begleitet. Die nächste Aktion findet beispielsweise beim Spiel des LHC Cottbus gegen die Füchse Berlin am 27. Juli in Cottbus statt.

Pressemitteilung des "Pro Lausitzer Braunkohle e.V."

Sigmar Gabriel in Cottbus zu Gast - SPD-Parteichef gibt seine „Stimme fürs Revier“

Sigmar Gabriel gibt seine Stimme fürs Revier

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Sigmar Gabriel, war am Montag, den 15. Juli auf Einladung der IGBCE in Cottbus zu Gast. Vor rund 150 Betriebsräten und Vertrauensleuten hielt er in der Cottbuser Messe einen Gastvortrag zur aktuellen Politikausrichtung der SPD. Im Rahmen dieser Konferenz präsentierte sich der Verein „Pro Lausitzer Braunkole e.V.“ mit einem Infostand zur Unterschriftenaktion für die Fortführung des Teilabschnitt II im Tagebau Welzow-Süd.

Vereinsvorsitzender Wolfgang Rupieper nahm die Gelegenheit wahr, dem SPD-Vorsitzenden die Aktion, die gemeinsam mit vielen Partnern in der Lausitz durchgeführt wird, zu erläutern. Sigmar Gabriel nutzte im Anschluss die Chance, sich in die Unterschriftenliste einzutragen und damit seine Stimme für den Erhalt der Braunkohlenförderung in der Lausitz abzugeben.

„Ein klares und eindeutiges Bekenntnis für die Zukunft in der Region“ so Wolfgang Rupieper nach der spontanen Aktion des SPD-Chefs. Auch viele der anwesenden Betriebsräte und Vertrauensleute aus dem Revier und dem Mitteldeutschen Raum nutzten die Möglichkeit, ihre Unterschrift abzugeben.

 

WiL ruft Lausitzer Unternehmen auf, für „Meine Stimme fürs Revier“ zu werben

WiL greift Greenpeace scharf an

tl_files/Aktuelles/Partner_wil.pngDie Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. unterstützt die Unterschriftenaktion des Vereins „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ für die Fortführung des Tagebaus Welzow-Süd. Die WiL hat ihre Mitglieder und Partner angeschrieben und aufgefordert, in ihren Unternehmen, Einrichtungen und Netzwerken, bei ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern für die Aktion „Meine Stimme fürs Revier“ zu werben. Der Ausgang des Verfahrens zu Welzow-Süd ist prägend für die Zukunft der Energiewirtschaft und damit für die Zukunft der Lausitz.

„Die Zukunft der Lausitzer Braunkohle- und Kraftwerkswirtschaft geht alle an, die Unternehmen und die Mitarbeiter aller Branchen in der Lausitz. Was immer Unternehmer und Arbeitnehmer trennen mag, bei der Zukunft der Lausitz müssen alle an einem Strang ziehen. Wir brauchen den Schulterschluss länderübergreifend, branchenübergreifend und parteiübergreifend“, so Dr. Hermann Borghorst, Vorsitzender der WiL. Deshalb fordert die WiL alle Lausitzer Unternehmen auf, die Unterschriftenaktion „Meine Stimme fürs Revier“ aktiv zu unterstützen und dafür in ihren Unternehmen und bei ihren Partnern zu werben.

Die WiL weist die Angriffe und Unterstellungen von Greenpeace gegenüber den Braunkohlebefürwortern scharf zurück. „Wir lassen uns nicht in die Ecke treiben, für Todes- und Krankheitsfälle wegen unbewiesener Staubwirkungen verantwortlich zu sein. Wir lassen uns nicht kriminalisieren und weisen die Angriffe scharf zurück. Offenes, klares Visier des Streites Ja, Scheinheiligkeit Nein“, so Borghorst. Er weist weiter darauf hin, dass weder Greenpeace noch andere sogenannte Öko-Lobbyisten eine realistische Alternative für die Lausitz haben. Nein sagen zu 20.000 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen reicht nicht, Wunschdenken schafft keine Zukunft, Öko-Phantasien geben den Menschen weder Perspektive noch Lohn und Brot. „Greenpeace ist für die Zukunft der Lausitz konzeptions- und ideenlos. Greenpeace handelt nach dem Motto ‚Nach mir die Sintflut, Hauptsache die Kohle ist weg.‘ Danach lassen sie die Lausitz im Stich“, so Borghorst.

„In einem hat Greenpeace allerdings Recht. Wir, die WiL und ihre Unternehmen, sind gerne Lobbyisten für die Lausitz, Lobbyisten für die Lausitzer Industrie und Wirtschaft, Lobbyisten für die Braunkohle. Das ist richtig“, so Borghorst weiter.

Findlingspark Nochten sammelt Unterschriften für die Braunkohle

Seit Freitag können Interessierte auch im Findlingspark Nochten ihren Beitrag für die Braunkohle geben. Als erster trug sich Ulrich Klinkert (2. v.r.), Vorsitzender des Fördervereins Findlingspark, in die Liste ein. "Den Findlingspark Nochten würde es ohne den Bergbau nicht geben, ebenso die 20 Arbeitsplätze und die die Infrastruktur belebenden Besucher nicht", so Klinkert.

Klinkert erinnerte daran, dass es in der Lausitz seit 100 Jahren den Bergbau gibt. "Eine einstmals arme Gegend hat sich entwickelt", so Klinkert. Diese Belebung solle beibehalten werden. Deshalb begrüße man die Aktion des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle. "Wir wollen ein Zeichen setzen, dass die Lausitzer Menschen auch den Bergbau hier behalten wollen", so Klinkert. Im Gegensatz zu den Gegnern, die "meist von außerhalb kommen".

Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle, erklärte noch einmal die Unterschriftenaktion: "Wir wollen der schweigenden Mehrheit eine Stimme geben." Denn nicht nur die Mitarbeiter im Tagebau sowie im Kraftwerk hängen von der Kohle ab, sondern jeder Bürger sei abhängig von deren Wertschöpfung. "Es ist also eine Geschichte, die uns alle angeht", so Rupieper.

Weitere Unterschriften-Aktionen gab es an diesem Wochende im Rahmen der "2. Senftenberger Bergbautage" und beim "Steinitzer Bergmannstag"

 

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