Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Findlingspark Nochten sammelt Unterschriften für die Braunkohle

Seit Freitag können Interessierte auch im Findlingspark Nochten ihren Beitrag für die Braunkohle geben. Als erster trug sich Ulrich Klinkert (2. v.r.), Vorsitzender des Fördervereins Findlingspark, in die Liste ein. "Den Findlingspark Nochten würde es ohne den Bergbau nicht geben, ebenso die 20 Arbeitsplätze und die die Infrastruktur belebenden Besucher nicht", so Klinkert.

Klinkert erinnerte daran, dass es in der Lausitz seit 100 Jahren den Bergbau gibt. "Eine einstmals arme Gegend hat sich entwickelt", so Klinkert. Diese Belebung solle beibehalten werden. Deshalb begrüße man die Aktion des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle. "Wir wollen ein Zeichen setzen, dass die Lausitzer Menschen auch den Bergbau hier behalten wollen", so Klinkert. Im Gegensatz zu den Gegnern, die "meist von außerhalb kommen".

Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle, erklärte noch einmal die Unterschriftenaktion: "Wir wollen der schweigenden Mehrheit eine Stimme geben." Denn nicht nur die Mitarbeiter im Tagebau sowie im Kraftwerk hängen von der Kohle ab, sondern jeder Bürger sei abhängig von deren Wertschöpfung. "Es ist also eine Geschichte, die uns alle angeht", so Rupieper.

Weitere Unterschriften-Aktionen gab es an diesem Wochende im Rahmen der "2. Senftenberger Bergbautage" und beim "Steinitzer Bergmannstag"

Nochten II: Entwurf des Braunkohlenplans bestätigt

Für die geplante Erweiterung des Tagebaus Nochten hat der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien wichtige Weichen gestellt. Die Versammlung bestätigte in Hoyerswerda den Entwurf des Braunkohlenplans Nochten II. Im sächsischen Teil des Lausitzer Reviers sollen künftig 300 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden. Der Abwägungsbeschluss fiel mit fünf Ja-, zwei Neinstimmen und einer Enthaltung.

Insgesamt sind für den Planungsprozess 59 Gutachten erstellt worden, um fachliche, technische und rechtliche Aspekte der Tagebauerweiterung zu beleuchten.

Energie-Fans sagen JA zur Lausitz

FC Energie Kiebitztag

Dank der Unterstützung des FC Energie Cottbus konnten am vergangenen Samstag bei der Saisoneröffnung des Fußballclubs Unterschriften für die Fortführung des Tagebaus Welzow-Süd mit der Erweiterung im Teilabschnitt II gesammelt. Mitglieder der Vereine Pro Lausitzer Braunkohle und Wirtschaftsinitiative Lausitz waren mit einem Infostand vor Ort und konnten über 350 Unterschriften für die Initiative „MEINE STIMME FÜRs REVIER“ sammeln. Die Resonanz bei den Fans war insgesamt sehr positiv. Vielfach kam auch die Nachfrage, ob die Initiatoren wirklich „für die Braunkohle“ Unterschriften sammeln –„ja, dann unterschreiben wir!“ so die einhellige Meinung.

Auch beim Vattenfall-Sportfest in Hoyerswerda konnten Interessierte ihre Zustimmung für die Initiative mir ihrer Unterschrift bekunden. In Hoyerswerda kamen dabei 250 Unterschriften zusammen.

Die nächste Aktion des Bündnisses finden am 7. Juli beim Steinitzer Bergmannstag statt. Zudem besteht die Möglichkeit bereits ab dem 5. Juli täglich im Informationszentrum des Findlingsparks Nochten die Stellungnahme zu unterschreiben.

Bikertour fürs Revier

Bikertour

Fast 500 Motorradfahrer machten sich am vergangenen Samstag in Jänschwalde auf den Weg zur 14. Bikertour für Braunkohle und Energie aus der Lausitz. Dabei spendeten die Teilnehmer nicht nur Geld für eine vom Hochwasser betroffene Kindereinrichtung in Thüringen, sondern gaben auch Ihre Stimme für unser Revier!

TV-Beitrag im Lokalfernsehen

LTV Beitrag - Meine Stimme fürs Revier

Über unsere Aktion "Meine Stimme fürs Revier" berichtete am 26. Juni auch der Cottbuser Lokalfernsehsender "Lausitz TV". Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ nannte noch einmal in Kurzform die Gründe, warum sich Lausitzer FÜR die Braunkohle stark machen sollten.
Hier geht es zum Beitrag von Lausitz TV

 

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