Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Junge Union Sachsen unterstützt „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“

Sachsens Energiequellen optimal nutzen!

Zur Unterstützungskampagne des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. „Meine Stimme fürs Revier“ erklärt JU-Landeschef Alexander Dierks: „Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird in Sachsen Braunkohle industriell im Tagebau gefördert. Sie bildet das Rückgrat für eine stabile Strom- und Energieversorgung in der Region. Die großen Braunkohle-Vorkommen in der Lausitz gewährleisten die weitgehende Unabhängigkeit von Energieimporten in den kommenden Jahrzehnten. Aufgrund der schwankenden Einspeisung von erneuerbaren Energien, von Sonneneinstrahlung und Wind, ist die Braunkohle durch die natürlichen Gegebenheiten der flexible und stabile Anker im deutschen, aber vor allem im sächsischen Energiesystem. Die Energiewende wurde von der Bundesregierung 2011 auf den Weg gebracht, doch dabei dürfen wir nicht unsere heimischen und leistungsstarken Energieträger vergessen. Die Energiewende kann nur durch einen soliden Energiemix erfolgreich sein, in der die fossilen Brennstoffe weiterhin eine wichtige ergänzende Rolle übernehmen. Gerade in Sachsen ist und bleibt die Braunkohle, der Energieträger der für eine sichere Stromgrundlastversorgung sorgt. Das Kraftwerk in Boxberg ist eines der leistungsstärksten Braunkohlkraftwerke Europas und eines der modernsten. Der Kraftwerksbetreiber hat hier wichtige Schritte unternommen, um beispielsweise die CO2-Emmission zu reduzieren oder auch den erzeugten Dampf im Verbrennungsprozess für die Kohletrocknung wieder zu verwenden. Diese innovativen Wege und die Kampagne des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. „Meine Stimme fürs Revier“ unterstützen wir als Junge Union Sachsen ausdrücklich“.

Die Junge Union Sachsen & Niederschießen wirbt daher für die Aktion „Meine Stimme fürs Revier“ des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen kann nur auf dem starken Fundament der Braunkohleverstromung vorangetrieben werden.

Die SPD Landtagsabgeordneten der Lausitz und der SPD Bundestagskandidat Ulrich Freese stehen voll inhaltlich zur Unterschriftenaktion für die Lausitzer Braunkohle

Lausitzer SPD steht zur Unterschriftenaktion

Die Landtagsabgeordneten  Kerstin Kircheis, Dr. Dietmar Woidke, Dr. Martina Münch, Martina Gregor-Ness sowie die SPD Bundestagskandidaten Kerstin Weide und Ulrich Freese begrüßen die Initiative des Vereins „Pro Lausitzer Braunkohle“, die Bürgerinnen und Bürger mit einer Unterschriftenaktion „Meine Stimme fürs Revier“ aufzurufen, sich für den Erhalt der Braunkohleförderung und Verstromung in der Lausitz auszusprechen.

Braunkohleförderung und Verstromung ist die Brückentechnologie ins regenerative Zeitalter. Sie garantieren die Versorgungssicherheit, Preisstabilität und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Industrienation Deutschland sowie des Industrielandes Brandenburg.

Das industrielle Netzwerk, um Braunkohleförderung und Verstromung herum, sichert mittelständische Unternehmen und weitestgehend tarifvertraglich bezahlte Arbeitsverhältnisse. Sie ist das wirtschaftliche Standbein der Lausitz und Garant dafür, dass weitere Investitionen in unserer Region erfolgen.

In den SPD Bürgerbüros in Forst (Cottbuser Str. 41 e), Cottbus, (Mühlenstr. 17), Spremberg (Dresdner Str. 42 )  sowie in  Senftenberg Töpferstr. 2 ) liegen Unterschriftenlisten aus. Die Bürgerinnen und Bürger können während der Öffnungszeiten bis zum 13. September 2013 hier ihre Unterschrift leisten.

Partnerschaft auf Facebook

Der Verein „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ will zukünftig nicht nur mit Pressemitteilungen, Mails oder Serienbriefen auf sich aufmerksam machen, sondern zunehmend auch die sogenannten „Neuen Medien“ in seine Öffentlichkeitsarbeit einbeziehen. Deshalb hat sich Vereinsvorsitzender Wolfgang Rupieper sehr gefreut, als der 17- jährige Dominik Ernst mit seiner eigens gestalteten Facebookseite in der Geschäftsstelle des Vereins vorstellig wurde, um zu fragen, wie er mit diesem Medium die Vereinsarbeit unterstützen könne.

Seit September 2011 betreibt der Mechatronikerlehrling unter: www.facebook.com/Zukunft.Braunkohle eine eigene Seite, war also schon vor der Gründung des Vereins an diesem Thema interessiert. Der als Obermaschinist im Kraftwerk arbeitende Vater, die Mutter als Maschinistin, aber auch viele Kumpels und Freunde haben ihn animiert, gerade so eine Seite ins Netz zu stellen, denn schließlich wird rund um das brisante Thema „Initiative, Erweiterung und neue Tagebaue-Für die Lausitz“ diskutiert. Aber das ist es gerade, was Dominik daran reizt, denn Facebook ist eine Plattform, auf der man viele, vor allem auch junge Menschen  erreicht. Es kann viel miteinander diskutiert werden - natürlich auch Pro und Contra, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Für Dominik war der Ansatz, sich mit der Zukunft junger Menschen in der Lausitz auseinander zu setzten, wenn es keine Braunkohlenförderung mehr gibt. Für ihn nicht vorstellbar, deshalb bietet er mit eigenen Artikeln und Argumenten immer wieder Diskussionsansätze. Die Palette reicht von selbst recherchierten Themen, die ihn bewegen, aber auch Thesen über das was Politiker so von sich geben, oder was in den Medien veröffentlicht wird. Auf keinen Fall bleibt bei aller Sachlichkeit der Spaß auf der Strecke, viele Themen werden durchaus auch satirisch betrachtet.

Die Resonanz auf seine Seite ist groß und Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. hofft, dass viele junge Menschen sich auf diese Weise mit der Wertschöpfung aus der Braunkohle auseinandersetzen.

Fleißige Unterschriftensammler bei regionalen Volksfesten

Am vergangenen Wochenende war der Verein „Pro Lausitzer Braunkohle e.V." mit seinen Infoständen auf zwei großen Volksfesten in der Lausitz präsent. Beim Fischerfest in Peitz sowie beim Spremberger Heimatfest wurden fleißig Unterschriften für die weitere Wertschöpfung aus der Braunkohle gesammelt. In Spremberg nutzte beispielsweise der künftige Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, die Möglichkeit, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen. Unterstützt wurde die Stände in Spremberg  und Peitz auch von den beiden Bundestagskandidaten Ulrich Freese und Dr. Klaus Peter Schulze. 

Verein „Pro Lausitzer Braunkohle“ ruft Greenpeace zur sachlichen Argumentation auf und wehrt sich gegen Effekthascherei in Berlin

Mit Unverständnis reagiert der Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ auf die heute von Greenpeace in Berlin veröffentlichten Messergebnisse zur Verockerung der Spree. Die Umweltorganisation behauptet darin, dass der aktive Braunkohletagebau die Lage insbesondere im Spreewald verschlechtert und die Verockerung im Biosphärenreservat trotz der von der Landesregierung eingeleiteten Sofortmaßnahmen weiter steigt. Da stellt sich für den neutralen Betrachter doch zunächst die Frage, warum Greenpeace solche Untersuchungen mit eigenen, „sogenannten Experten“ durchführt. Mitte Juli hatten Aktivisten in einem dreitägigen Messcamp die Verockerung der Spree im Biosphärenreservat dokumentiert. „Wie qualifiziert und belastbar sind solche Messungen, bei denen weder Experten noch Sachverständige anwesend sind“ so Vereinsvorsitzender Wolfgang Rupieper in einer ersten Stellungnahme.

Darüber hinaus hat der gleiche Greenpeace-Sprecher, Niklas Schinerl, der heute auf der Pressekonferenz noch über die unkontrollierbaren dreckigen Folgen des Braunkohleabbaus wettert, Mitte Juli gegenüber der Lausitzer Rundschau eingestanden (Zitat der Veröffentlichung) "Es gibt teilweise leicht erhöhte Werte. Aber von einer braunen Flutwelle würde ich nicht sprechen. In der Spree oder beispielsweise im Großen Fließ im Oberspreewald sei "wenig sichtbar".“

Es gibt in Deutschland nach heutigem Gesetz klare Regelungen und Vorgaben sowie Genehmigungsverfahren zur Führung von Tagebauen, außerdem müssen strenge Auflagen in puncto wasserrechtlicher Erlaubnis sowie Auflagen der Berg- und Umweltbehörden zur Sicherstellung der Wasserqualität von Fließgewässern eingehalten werden. Dies wird in einem Rechtstaat auch umfassend kontrolliert, so Rupieper weiter.

Ein von der Landesregierung initiierter Abstimmungsprozess, an dem auch Vertreter des Aktionsbündnis „Klare Spree“ sowie Vertreter des verantwortlichen Unternehmens LMBV teilnehmen, hat jüngst weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Spreebelastung beschlossen, da kann aber logischerweise nicht einfach ein Knopf gedrückt werden und alles läuft in die andere Richtung, es bedarf natürlich Vorbereitungs- und Realisierungszeit und diese muss man den geplanten Maßnahmen auch einräumen, um vor lauter Aktionismus Folgefehler zu vermeiden.

Die neue Veröffentlichung von Greenpeace zeigt aber wieder einmal, dass Stimmungsmache gegen die weitere Wertschöpfung durch Braunkohle und damit gegen die Zukunftsfähigkeit unserer Lausitz betrieben werden soll. Und das zu einem Zeitpunkt, wo hier bei uns in der Region die Auslegung für das Genehmigungsverfahren zur Erweiterung des Teilabschnittes II im Tagebau Welzow-Süd läuft. „Ein Schelm, der Böses dabei denkt“ betont Rupieper. „Wir als Verein werden den Menschen in der Lausitz durch weitere Unterschriftensammelaktionen „Meine Stimme fürs Revier“ vor Ort unsere Standpunkte erklären, und dabei mit den Lausitzern ins Gespräch kommen. Pressekonferenzen zum Vermelden von Horrorszenarien im fernen Berlin, weitab von der Lausitz durchzuführen, ist nicht unsere Sache. Hier wird versucht, der Lausitz von außen ein Bild aufzusetzen, das hier so nicht existiert“, so der Vereinsvorsitzende abschließend.

Infostände des Vereins sind am kommenden Wochenende unter anderem beim Fischerfest in Peitz sowie beim Spremberger Heimatfest zu finden.

 

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