Aktuelles vom Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

100 Unterschriftenboxen in der Lausitz

Seit dem 26. Juni sammelt der Verein „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ Unterschriften für die Weiterführung des Tagebaus Welzow Süd und damit für eine weitere Wertschöpfung aus der Braunkohle. Das sichert Arbeitsplätze, Wohlstand und Kaufkraft in der Region. Da die Auslegung am 17. September endet, wurde jetzt eine weitere „Unterstützeraktion“ gestartet.

Seit dieser Woche werden rund 100 Unterschriftenboxen an Unternehmen, Behörden und Institutionen ausgeliefert, die sich an der Aktion „Meine Stimme fürs Revier“ beteiligen. Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL e.V.) sind da genauso mit dabei wie unzählige Verwaltungen und gewerkschaftliche Einrichtungen. Heute hat Vereinsvorsitzender Wolfgang Rupieper beispielsweise eine Box im Bürgerbüro des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg und am Rande der Veranstaltung „enviaM im Dialog“ in Cottbus übergeben. Beim Energieversorger nutzte enviaM-Vorstandsvorsitzender Carl- Ernst Giesting (siehe Foto) spontan die Möglichkeit, und setzte seine Unterschrift in die Unterstützerliste.

Am Montag hatte auch der CDU-Landtagsabgeordnete Ingo Senftleben die Bürger seines Wahlkreises aufgerufen, ihre Stimme für den Erhalt der Braunkohleförderung in der Lausitz abzugeben. „Braunkohle ist und bleibt eine wichtige Technologie zur Sicherung unserer Energieversorgung“ so der Abgeordnete in seiner Begründung für sein Engagement.

Die Boxen sind in vielen Teilen der brandenburgischen und sächsischen Lausitz zu finden. Eine Übersicht finden Sie demnächst auf dieser Webseite.

Handballer und Fans geben STIMME FÜRs REVIER

Trotz 37° C Hitze kamen am vergangenen Samstag rund 1.000 Handballfans, um den LHC Cottbus anlässlich seines 10jährigen Bestehens gegen den Bundesliga-Topverein Füchse Berlin spielen zu sehen.Die Besucher ließen es sich nicht nehmen, dabei an unserem Unterschriftenstand „Ihre STIMME FÜRs REVIER“ zu geben, zumal sich auch die Handballer via Unterschrift für die Braunkohle bekannten.

Der Infostand, an dem auch Dr. Klaus-Peter Schulze, Bürgermeister der Stadt Spremberg und Vorstandsmitglied des Vereins „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ mit von der Partie war, wurde immer dicht umlagert. Durch das Bundes-Radsport-Treffen in Cottbus „radelten“ auch einige Gäste aus Hannover oder Köln an den Stand, um ihre Unterschrift zu leisten. Die nächsten Unterschriftenaktionen FÜRs REVIER finden demnächst beim Fischerfest in Peitz und beim Spremberger Heimatfest statt.

Lausitz TV besuchte Infostand

LTV Beitrag - Meine Stimme fürs Revier

Beidseitig beleuchtete das Cottbuser Lokalfernsehen "Lausitz TV" in der vergangenen Woche die Unterschriftenaktion FÜR die Braunkohle. Der Sender besuchte in der unseren Infostand vor der Stadthalle in Cottbus und ließ sowohl Befürworter als auch Gegner der Braunkohle zu Wort kommen.
Hier geht es zum Beitrag von Lausitz TV

Maximilian Levy und Frank Szymanski geben „Ihre Stimme fürs Revier“

Verein “Pro Lausitzer Braunkohle e.V.” wehrt sich gegen Diffamierung von Unterstützern

Der Verein "Pro Lausitzer Braunkohle e.V." hat am heutigen Donnerstag auf dem Cottbuser Stadthallenvorplatz Unterschriften für die Fortführung des Teilabschnittes II im Tagebau Welzow Süd gesammelt. Am Infostand des Vereins bekamen Interessierte Informationen zur Aktion des Vereins, die mittlerweile von unzähligen Partnern in der Region unterstützt wird.

Bei dem Pressegespräch nahm der Verein auch zu einem offenen Brief Stellung, den Maximilian Levy im Vorfeld von der “Allianz für Welzow” erhalten hat. Ein selbst ernannter Interessenvertreter der Gegenseite, namens Günter Jurischka, bezichtigt den Bahnradsportler darin, “sich vor den Karren der Braunkohlenindustrie spannen zu lassen”. Der zweifache Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen in London nutzte heute trotzdem die Gelegenheit, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen. "Ich akzeptiere durchaus, dass dieses Thema Brisanz hat und natürlich verstehe ich, dass man je nach Sichtweise unterschiedlicher Meinung sein kann. Das erwarte ich aber auch von den Braunkohlegegnern, das sie meine Meinung und Einstellung zu diesem Thema akzeptieren, so der Cottbuser in seiner konkreten Stellungnahme. “Dank der Unterstützung vieler Unternehmen in der Region ist es mir überhaupt erst möglich meinen Sport auf diesem Niveau aus zu üben. Unter meinen Unterstützern sind auch viele Firmen, die mittelbar und unmittelbar von der Braunkohleförderung profitieren", so der Cottbuser. Auch der Vereinsvorsitzende von “Pro Lausitzer Braunkohle”, Wolfgang Rupieper, distanzierte sich in scharfen Worten von den immer stärker werdenden Anfeindungen der Gegenseite gegen die Unterstützer der Unterschriftenaktion.

“Uns als umstrittenen Verein zu bezeichnen macht uns stolz, denn im Gegensatz zur Allianz für Welzow gehen wir mit Infoständen auf die Straße und erklären den Menschen Hintergründe für unser Handeln. Damit soll es aber genug sein, wir werden auf solche diffamierenden Aktionen zukünftig inhaltlich nicht mehr reagieren, denn wir sind für einen offenen Dialog, bei dem konstruktiv Argumente ausgetauscht werden und nicht Stimmungsmache betrieben wird”, so Rupieper. Der Vereinsvorsitzende nutzte das Pressegespräch, um die Journalisten über den weiteren Verlauf der bis 17.9. andauernden Initiative zu informieren.

Ebenso äußerte sich der Vorsitzende sehr kritisch über so manche Unternehmensentscheidung seitens Vattenfall, die jüngst im Rahmen der Quartalszahlenberichterstattung in Stockholm öffentlich bekannt gegeben worden sind. “Gewinne die aus der Lausitzer Braunkohle hervorgegangen sind und aktuell hervorgehen, sind in der Lausitz zu investieren, um hier die Region auch für den zukünftigen Wettbewerb energiewirtschaftlich fit zu halten” betonte Wolfgang Rupieper.

Mit dem Altstadtverein Cottbus e.V. konnte der Verein einen weiteren Partner der Initiative vorstellen. Carsten Hajek als Vorsitzender des Vereins, begründete die Unterstützung mit der drohenden, fehlenden Kaufkraft und dem Wegzug vieler Menschen aus der Lausitz, wenn die Arbeitsplätze in der Braunkohlenförderung wegfallen würden. Das würde auch unsere Vereinsmitglieder hart treffen und ihre Existenz bedrohen", so Hajek.

Neben Vertretern des Altstadtvereins nutzen beispielsweise auch der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski und der Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative Lausitz Dr. Hermann Borghorst die Möglichkeit, ihre Stimme fürs Revier abzugeben.

Weitere Aktionen des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle finden demnächst unter andrem beim Handballspiel des LHC gegen die Füchse Berlin, beim Spremberger Heimatfest sowie beim Fischerfest in Peitz statt.

Pressemitteilung des "Pro Lausitzer Braunkohle e.V."

Verein Pro Lausitzer Braunkohle fordert Rückkehr zu mehr Sachlichkeit, um die Bürger zu überzeugen und nicht mit Halbwahrheiten zu verunsichern

Der Verein Pro Lausitzer Braunkohle fordert die Teilnehmer des Klimacamps in Proschim auf, in der Debatte um die Notwendigkeit der Braunkohle für die Energieversorgung der Zukunft, wieder mehr Sachlichkeit einziehen zu lassen. Der Verein reagiert damit auf eine Pressemitteilung der Umweltaktivisten, in der diese einen direkten Zusammenhang zwischen der CO2-Emission Lausitzer Braunkohlenkraftwerke und den Effekten des Klimawandels auf der Pazifikinsel Koreti Tiumalu herstellen. Laut Klimacamp arbeiteten das Land Brandenburg und Vattenfall mit dem Braunkohlenplanverfahren zum Teilabschnitt II des Tagebaus Welzow Süd „weiter am drohenden Klimachaos.“

„Bei allem Respekt vor einem kritischen und offenen Diskurs, an dem wir gern teilnehmen, sollte man in seiner Argumentation die Kirche immer noch im Dorf lassen“, sagte Wolfgang Rupieper, Vorsitzender des Vereins Pro Lausitzer Braunkohle. „Im Kampf gegen die Lausitzer Braunkohle scheint der Kommunikations-Maschinerie des Klimacamps aber offensichtlich jedes, noch so weit hergeholte Mittel der Polemik recht. Tatsächlich ist Kohlendioxid mit einem Anteil von 20 Prozent am Treibhauseffekt beteiligt. Vom weltweiten CO2-Ausstoß wiederum entfällt auf Deutschland ein Anteil von 2,4 Prozent, was übrigens nicht nur auf Industriebetriebe, sondern zu einem wesentlichen Teil auch auf den Straßenverkehr in Deutschland zurückzuführen ist. Es ist also geradezu absurd zu behaupten, ein Ende der Braunkohlenverstromung in der Lausitz könnte einen sichtbaren Effekt auf die Klimaauswirkungen im Pazifik haben.“

In der Lausitz steht der modernste Kraftwerkspark weltweit, der vorgeschriebene Emissionswerte nicht nur einhalte, sondern vielfach unterschreite, erinnerte Rupieper. An der Reduktion von CO2 arbeite das Unternehmen Vattenfall ständig durch die Verbesserung des Kraftwerkswirkungsgrades und im Rahmen von wissenschaftlichen Forschungen, unter anderem mit der BTU Cottbus. Bei der Entwicklung der CCS-Technologie (Carbon Capture & Storage) war Vattenfall lange Vorreiter in Europa gewesen, hier sei an das Pilotkraftwerk in Schwarze Pumpe erinnert, bis der Bau einer CCS-Demonstrationsanlage am Standort Jänschwalde wegen unzureichender Rahmenbedingungen in Deutschland abgesagt werden musste. „Es ist schon erstaunlich, dass heute zum Teil die gleichen Umweltschützer Krokodilstränen über die CO2-Emissionen aus Lausitzer Kraftwerken vergießen, die noch vor Kurzem alles dafür getan haben, die Entwicklung einer Klimaschutztechnologie wie CCS in Deutschland zu verhindern, mit der bis zu 90 Prozent des Kohlendioxidausstoßes in die Atmosphäre reduziert werden könnten“, sagt Rupieper.

Den Verein bestärke es allerdings in seiner Auffassung, dass es richtig sei, einer unfairen Agitation reisender Umweltaktivisten eine starke Stimme aus der Lausitz entgegenzusetzen. Deshalb wird das Planverfahren zur Fortführung des Teilabschnittes II im Tagebau Welzow-Süd mit der Unterschriftenaktion „Meine Stimme fürs Revier“ begleitet. Die nächste Aktion findet beispielsweise beim Spiel des LHC Cottbus gegen die Füchse Berlin am 27. Juli in Cottbus statt.

Pressemitteilung des "Pro Lausitzer Braunkohle e.V."

 

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