Energie-News

Lesen Sie hier, was rund um Themen der Energie aktuell passiert und welche Bedeutung diese Neuigkeiten für die Lausitz bzw. die Lausitzer Braunkohle haben.

07. Dezember 2018

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Neue Studie verheißt deutlich geringere Kosten der Klimaschutz-Technologie CCS

Eine neue Studie sagt der CCS-Technologie eine deutliche Kostensenkung voraus. Vor allem bei den Kapitalkosten sieht die Studie des in Edinburgh ansässigen CCS Knowledge Centre erhebliche Senkungspotenziale. Diese könnten demnach um rund zwei Drittel sinken. Perspektivisch stellt die Studie Gestehungskosten der CO2-Abscheidung von umgerechnet 40 Euro pro Tonne in Aussicht.

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23. November 2018

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Strukturkommission geht nach Länderprotest in die Verlängerung

Erst hieß es, die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung beim Bund kommt vorfristig ins Ziel. Jetzt ist eine Verlängerung angekündigt. Den Ausschlag gab offenbar ein Brief der ostdeutschen Braunkohleländer an Bundeskanzlerin Merkel. Darin machten sie deutlich, dass ein erfolgversprechender Strukturwandel genauso verbindlich in den Abschlussbericht gehört wie ein Ausstiegspfad. Die Kanzlerin reagierte prompt.

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20. November 2018

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Grüne wollen Lausitz für Kohleausstieg mit Millionen-Förderung abspeisen

Der Kohleausstieg kann den Grünen nicht schnell genug gehen. Um ihre Forderungen durchzusetzen, stimmen sie im Gegenzug in das Konzert derer ein, die finanzielle Hilfen für den Strukturwandel fordern. Sie halten eine Unterstützung in Höhe von 250 Millionen Euro im Jahr für alle Reviere für ausreichend. Allein die derzeitige Wertschöpfung in der Lausitz durch die LEAG macht knapp das Sechsfache aus.

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20. November 2018

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Haushalte müssen sich 2019 auf deutlich steigende Strompreise einstellen

Der Strompreis in Deutschland kennt seit Jahren nur eine Richtung: Er steigt. Auch wenn zuletzt etwas Hoffnung aufkeimte – immerhin wird die EEG-Umlage leicht sinken – hält der Trend auch 2019 an. Zum Jahreswechsel haben viele Versorger Erhöhungen angekündigt. Das bestätigen verschiedene Verbraucherportale. Die Preise steigen durchschnittlich um 4 bis 5 Prozent.

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09. November 2018

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Umweltverbände wollen 16 Gigawatt Kohle bis 2022 vom Netz nehmen

Erst fünf, dann sieben, dann neun – jetzt sind es 16 Gigawatt Leistung aus Kohlekraftwerken, die die Umweltverbände in wenigen Jahren in Deutschland stilllegen wollen. Die Zwangsabschaltungen sollen bis 2022 vorgenommen werden. Das sieht ein neuer Entwurf der in der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung vertretenen Verbände Greenpeace, Deutscher Naturschutzring DNR und BUND vor.

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09. November 2018

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Industrie zeigt rechtliche Grenzen des verordneten Kohleausstiegs auf

Die Politik der Energiewende hat vor allem ein Ziel: den Klimaschutz. Andere Aspekte wie die Versorgungssicherheit oder die Kosten bleiben gern mal unberücksichtigt. Auch rechtlich scheint ein schneller Kohleausstieg nicht so einfach möglich – oder es wird teuer. Das legt ein Rechtsgutachten nahe, das im Auftrag der Braunkohle-Industrie erarbeitet wurde. Gleich in mehrfacher Hinsicht verstoße der Kohleausstieg gegen das Grundgesetz.

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06. November 2018

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Hunderten Windrädern im Land droht das Aus

Selbst großzügigste Förderungen gehen irgendwann zu Ende. Die Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird 20 Jahre lang bezahlt. Hunderte Windenergieanlagen in Brandenburg und Sachsen nähern sich in den kommenden Jahren diesem Förderende. Was droht ist ein sofortiges Abrutschen in die Unwirtschaftlichkeit. Dann gibt es nur noch eins: das Aus.

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06. November 2018

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Das milde Wetter ist ein guter Klimaschützer

Gute Nachrichten vermeldet die Bundesregierung für das Klima: Die Deutschen verbrauchen immer weniger Energie und erzeugen damit weniger Treibhausgase. Insgesamt seien die CO2-Emissionen in den ersten neun Monaten 2018 um sieben Prozent zurückgegangen. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist der lange Sommer und die insgesamt milde Witterung.

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24. Oktober 2018

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Übereilter deutscher Kohleausstieg kostet zusätzlich 100 Milliarden Euro

Ein überhasteter Ausstieg aus der Braunkohle hat nicht nur drastische Folgen für die Reviere und die dort lebenden Menschen. Die gesamte Volkswirtschaft müsste teuer dafür bezahlen. Der DEBRIV hat die Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft mal nachrechnen lassen. Das Ergebnis ist deutlich. Ein schnelles Aus für die Kohle verursacht Zusatzkosten von 100 Milliarden Euro und gefährdet Zehntausende Arbeitsplätze.

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22. Oktober 2018

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Ost-Ministerpräsidenten warnen vor allzu rabiatem Ausstieg

Die Länderchefs der ostdeutschen Braunkohle-Länder haben eindringlich vor einem allzu rabiaten Ausstieg aus der Kohle gewarnt und dabei auf Gefahren für die Demokratie verwiesen. Als Begleitung des Prozesses forderten Michael Kretschmer (CDU, Sachsen), Reiner Haseloff (CDU, Sachsen-Anhalt) und Dietmar Woidke (SPD, Brandenburg, Foto) ein Gesetz für die langfristige Finanzierung des Strukturwandels. Gebraucht würden 60 Milliarden Euro.

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