G20-Gipfel schwächt Klimaziele ab

Der Rummel um diese Treffen kann größer kaum sein. Doch ebenso groß ist am Ende vielfach die Kritik an dem, was gerade eben so noch ausgehandelt werden konnte. Vom G-20-Gipfel der Industriestaaten in Rom sollte ein starkes klimapolitisches Signal ausgehen. Das gelang nicht. Stattdessen wurden anvisierte Ziele für ein Zieldatum für die globale Kohlendioxidneutralität abgeschwächt.

Die führenden Wirtschaftsmächte konnten sich nicht auf eine ehrgeizige Erklärung zum Klimaschutz verständigen, berichten Medien übereinstimmend. Insbesondere enthalte die Abschlusserklärung kein konkretes Zieldatum, weder für die Kohlendioxidneutralität noch für den Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Der Kompromiss lautet schließlich, dass das Ziel der Klimaneutralität „bis etwa zur Mitte des Jahrhunderts“ angestrebt werde. Die Finanzierung neuer Kohlekraftwerke solle eingedämmt werden. Zum 1,5-Grad-Ziel wurde schließlich das bekannte Bekenntnis wiederholt. Von Umweltverbänden gab es heftige Kritik.

Quellen: zeit.de vom 31. Oktober 2021, zdf.de vom 31. Oktober 2021

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