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Bahn bilanziert Vandalismusschäden nach Kohle-Protesten in Hambach

Der wochenlange Anti-Braunkohle-Protest rund um den Hambacher Forst hat Spuren an den Bahnhöfen rund um das politisch umstrittene Gebiet hinterlassen. Es gäbe erhebliche Schäden, heißt es in der Bestandsaufnahme. Die Rede ist nicht nur von Graffitis sondern auch von mutwilligen Zerstörungen. Der Hambacher Forst im rheinischen Kohlerevier war vor Wochen Schauplatz von Demonstrationen, Krawallen und Polizeieinsätzen.

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (43, CDU) macht in seiner noch nicht veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD konkrete Angaben. Die Bahn beziffert demnach die geschätzten Kosten für die Beseitigung der Vandalismusfolgen auf ungefähr 25 000 Euro. Laut Wüst wurden an den Bahnhöfen Buir und Sindorf „großflächige Graffiti“ mit der Aufschrift „Hambi bleibt“ an die Wände gesprüht. Am Bahnhof Buir seien laut „DB Station & Service AG“ zudem Uhren und Kameras „mutwillig zerstört“ worden.

Aktivisten, die am 26. Oktober mit einem Sonderzug aus Prag ankamen und in Düren zwecks Personenkontrolle zunächst festgehalten wurden, nutzten die Bahnsteige zudem als öffentliche Toiletten. Die Reinigung der Bahnsteige sei „verstärkt“ vorgenommen worden. Dazu beklagt die Bahn ein „erhöhtes Vandalismusaufkommen“ zwischen Horrem bis Düren.

Quelle: bild.de vom 1. Dezember 2018


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