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Beim Windstromausbau herrscht weiter Flaute

Der Ausbau der Windenergie stockt. Genehmigte Projekte kämpfen mit Klagen und Bürgerinitiativen. Ausschreibungen, die den Ausbau mengenmäßig steuern sollen, sind regelmäßig unterzeichnet. Das gilt auch für die Juni-Auktion, bei der gerade mal gut die Hälfte der angebotenen Mengen einen Abnehmer fanden. Mehr Schwung verzeichnete dagegen der Ausbau der Sonnenenergie.

Bei der Ausschreibung der Ökostrom-Förderung für Windräder an Land herrscht weiter Flaute. Die Bundesnetzagentur hat bei der Juni-Auktion nur für etwas mehr als die Hälfte der angebotenen Menge einen Abnehmer gefunden. Ausgeschrieben waren rund 826 Megawatt Leistung, einen Zuschlag erhielten 61 Gebote mit einem Volumen von 464 Megawatt, wie die Netzagentur mitteilte.

In Deutschland kommen im Moment nur noch wenige Windräder an Land neu hinzu. In den ersten drei Monaten des Jahres seien zwar deutlich mehr Anlagen in Betrieb genommen worden als im Vergleichszeitraum 2019, hatte die Fachagentur Windenergie mitgeteilt. Dennoch sei das 1. Quartal beim Windenergieausbau das zweitschwächste der vergangenen zehn Jahre gewesen.

Ganz anders ist die Situation bei der Solarenergie. Die Bundesnetzagentur verteilte in der Juni-Auktion Zuschläge für knapp 100 Megawatt, beworben hatten sich Projekte mit einem Volumen von fast 450 Megawatt. Neue Solaranlagen werden auch in Zukunft über die Ökostrom-Umlage gefördert. Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche dafür gestimmt, den Förderdeckel von 52 Gigawatt installierter Leistung aufzuheben. Der Bundesrat muss noch abstimmen.

Quelle: Handelsblatt vom 24. Juni 2020

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