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Erneut Unfälle mit Windenergieanlagen an Land

Über die Sicherheit von Windenergieanlagen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Der TÜV sprach zuletzt von „tickenden Zeitbomben“ und forderte eine regelmäßige Prüfpflicht, was die Bundesregierung bislang ablehnt. In den vergangenen Tagen kam es erneut zu zwei spektakulären Havarien. Einem Windrad im Kreis Uelzen brach ein Rotorblatt ab, ein anderes im Schwarzwald stand plötzlich in Flammen.

Von einem 100 Meter hohen Windrad im Kreis Uelzen in Niedersachsen ist bei stürmischem Wetter ein über 30 Meter langes Rotorblatt abgebrochen. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Polizei niemand, heißt es in der Stuttgarter Zeitung. Das Windrad ist Teil eines Windparks mit zehn weiteren ähnlichen Anlagen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Passanten hatten Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie den Vorfall bemerkt hatten.

Der Windparkbetreiber Energiekontor schätzt den Schaden an der Anlage auf 100 000 bis 150 000 Euro. Das Windrad sei seit 2002 in Betrieb gewesen. Einen ähnlichen Vorfall habe es im vergangenen Jahr bei einer Anlage in Brandenburg gegeben. Damals sei ein Blitzeinschlag als Ursache vermutet werden, dies könne aber diesmal ausgeschlossen werden, sagte der Leiter der Betriebsführung bei Energiekontor, Carsten Schwarz, der Deutschen Presse-Agentur. Ein Gutachter soll den Schaden untersuchen.

Erst zwei Tagen zuvor hat im Schwarzwald ein Windrad gebrannt. Auch hier brach bei den Löscharbeiten ein Flügel ab. Die Brandursache war ebenfalls zunächst nicht bekannt. „Derzeit liegen keine Hinweise auf strafbare Handlungen vor, die zum Ausbruch des Feuers geführt haben könnten“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

Die Löscharbeiten an der etwa 110 Meter hohen Anlage waren laut Polizei schwierig. Weil die Feuerwehr nicht direkt an den Brandherd herankam, ließ sie das Feuer bis in die frühen Morgenstunden kontrolliert abbrennen. Herunter fallende Teile wurden abgelöscht. Einer der drei Flügel brach ab.

Quelle Stuttgarter Zeitung vom 10. Februar und 8. Februar 2019

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