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Gericht bringt Kohlegegnerin ohne Bewährung hinter Gitter

Militante Krawalle gegen den Betrieb von Braunkohleanlagen sind bedauerlicherweise Alltag in diesem Land. Die Menschen in der Lausitz mussten das Pfingsten 2016 schmerzlich erfahren. Im Hambacher Forst im Rheinischen Revier gibt es derart Protestaktionen beinahe täglich. Jetzt hat ein Gericht eine Kohlegegnerin zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Die Aktivistin aus dem Hambacher Forst sitzt seit knapp vier Monaten in Untersuchungshaft. Das Gericht sah die Straftatbestände des Landfriedensbruchs und der Beihilfe zur versuchten gefährlichen Körperverletzung als erwiesen an. Das Strafmaß sei schuldangemessen, solle aber auch „generalpräventiven Charakter“ haben und ein Zeichen gegen weitere Straftaten im Hambacher Forst setzen, sagte Richter Peter Königsfeld in der mündlichen Begründung des Urteils.

Die Angeklagte hatte selbst nichts geworfen, aber eine Gruppe von Aktivisten, die Böller auf Bundespolizisten warfen, „trommelnd unterstützt“, so Amtsgerichtsdirektor Joachim Rau.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger vom 1. August 2018

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