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Gretas Auftritt mit Vermummten stößt auf Kritik der Polizei

Was für eine Schlagzeile: Greta Thunberg hat den Hambacher Forst besucht. Abschließend soll sie laut Medienberichten unter anderem gesagt haben: „Es macht mich irgendwie traurig.“ Die Polizei Nordrhein-Westfalens macht etwas anderes traurig. Sie kritisiert, dass Greta im Hambacher Forst, einem Ort zahlreicher Straftaten, mit Vermummten posiert. „Greta Thunberg neben einer vermummten Person fühlt sich falsch an“, heißt es.

Seit Jahren protestieren Umweltschützer im Hambacher Forst in Nordrhein-Westfalen gegen eine weitere Rodung des Waldes durch den Energiekonzern RWE zum Abbau von Braunkohle. Im vergangenen Sommer erreichte der Protest einen Höhepunkt. Tausende Menschen demonstrierten gegen die Abholzung. Die Polizei versuchte den Wald zu räumen, Aktivisten hatten sich in Baumhäusern verschanzt. Dutzende wurden dabei verletzt, darunter auch Polizisten und Beschäftigte des Energiekonzerns RWE.

Jetzt besuchte die schwedische Schülerin Greta Thunberg den Hambacher Forst. Dass sich die 16-jährige Vordenkerin der „Fridays for Future“-Bewegung dabei von zwei vermummten Aktivisten durch den Wald führen und fotografieren ließ, stößt bei der Polizei aus Nordrhein-Westfalen auf Kritik. „Greta Thunberg neben einer vermummten Person fühlt sich falsch an“, sagte Michael Mertens, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei NRW, der „Bild“. Laut Mertens habe der Protest im Hambacher Forst nichts mit „zivilem Ungehorsam“ zu tun, sondern sei als eine Serie von Straftaten wie Steinwürfe und Sachbeschädigungen zu betrachten, die strafrechtlich verfolgt werden müssten. „Das ist weit entfernt von den friedlichen Protesten der Bewegung ‚Fridays for Future‘“.

Quelle: Focus, focus.de, vom 12. August 2019

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