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Jänschwalde: Trockenbraunkohle für hochflexibles Kraftwerk

Während andernorts über Perspektiven der Braunkohle gemutmaßt wird, geht es in Jänschwalde zur Sache. Eine neue Technologie auf Basis von Trockenbraunkohle wird jetzt im Kraftwerk Jänschwalde zum Einsatz gebracht.

Die Testphase beginnt am 13. November bei laufendem Betrieb, teilte Vattenfall mit. Es handle sich bei der Pilotanlage zur Zünd- und Stützfeuerung im Block F um den Prototyp für ein hochflexibles Kraftwerk. Der dabei erstmals verwendete Trockenbraunkohlenstaub wird in Schwarze Pumpe hergestellt.

Zum offiziellen Start des Tests wird auch Brandenburgs alter und neuer Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erwartet. Er hatte am Mittwoch (5.11.2014) die Wahl zum neuen Ministerpräsidenten im ersten Wahlgang mit allen 47 Stimmen der rot-roten Koalition geschafft. „Ein besseres Signal als eine solche Geschlossenheit kann es nicht geben“ so Woidke. Mit Blick auf die Debatte um die Zukunft von Vattenfall in der Region, erklärte er, er sehe das Unternehmen in der Bringschuld. Das Land Brandenburg setze weiter auf die Braunkohle und habe großes Interesse an den damit verbundenen 30.000 Arbeitsplätzen. Auf die Frage, ob die Braunkohle künftig in Landeshand kommen könnte, sagte Woidke, die Frage stelle sich momentan nicht.

Quelle: Berliner Zeitung, Sächsische Zeitung, dpa

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