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Lausitz wird zum Knotenpunkt für Entwicklung CO2-armer Technologien

Es ist schon einer Weile im Aufbau, jetzt ist ein weiterer wichtiger Schritt gegangen: Das Land Brandenburg hat einem neuen Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an den Standorten Cottbus und Görlitz/Zittau den Weg geebnet. Erforscht werden dekarbonisierte Industrieprozesse. Damit wird die Lausitz ein wichtiges Zentrum für die Entwicklung CO2-armer Technologien.

Die Pläne zur Finanzierung eines neuen Instituts des DLR für dekarbonisierte Industrieprozesse an den Standorten Cottbus und Görlitz/Zittau sind vom Brandenburger Kabinett gebilligt worden. Dafür hatte Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) einen Entwurf zum Beitritt Brandenburgs zum Verwaltungsabkommen über die gemeinsame Bund-Länder-Förderung des DLR-Instituts vorgelegt. Der Beitritt schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die Finanzierung des Instituts.

Damit werde die Lausitz zum Knotenpunkt für die Entwicklung CO2-armer Technologien, erklärte Münch. „Mit dem innovativen Ansatz des Instituts können nicht nur Arbeitsplätze in den Kraftwerken erhalten werden, sondern neue hochqualifizierte Jobs entstehen.“

Das länderübergreifende DLR-Institut wird seit dem 1. Juli 2019 aufgebaut. Um vorhandene Investitionen und Infrastrukturen vor Ort weiter zu nutzen und Arbeitsplätze zu erhalten, verfolgt das DLR einen Ansatz zur Umrüstung von Kohle- zu Wärmespeicherkraftwerken.

Die Ansiedlung des neuen DLR-Instituts gehört zu den vom Bund geförderten Vorhaben, die zur Strukturentwicklung in den Braunkohleregionen beitragen sollen. Der Bund stellt für das neue Institut ab 2019 jährlich rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. Brandenburg trägt 10 Prozent der jährlichen Förderung für den Standort Cottbus.

Quelle: Freie Presse vom 17. September 2019

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