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Stromnetzausbau wird durch Corona weiter verzögert

Der schleppende Stromnetzausbau ist eine der Schwächen der Energiewende in Deutschland. Dringend notwendige und in unzähligen Planungsschritten vorbereitete Ausbauprojekte stoßen vielerorts auf Protest und werden ausgebremst. Jetzt sorgt auch noch die Corona-Pandemie für weitere Verzögerungen. Notwendige Veranstaltungen müssen verschoben werden.

Die Stromnetze in Deutschland laufen sicher und stabil und transportieren zuverlässig Strom. Daran lassen die Übertragungsnetzbetreiber keinerlei Zweifel. Der weitere Ausbau der Stromnetze könnte sich allerdings weiter verzögern, räumt Übertragungsnetzbetreiber Tennet ein. Der Grund seien sich weiter hinauszögernde Genehmigungsverfahren.

Wegen Planänderungen liege der Stromnetzausbau ohnehin bereits teilweise hinter dem ursprünglichen Zeitplan, betont Tim Meyerjürgens, Vorstand des Netzbetreibers Tennet in Bayreuth. Dieser wird durch die Corona Pandemie weiter strapaziert. In den laufenden Genehmigungsverfahren könnten Anhörungen und Erörterungstermine gegenwärtig nicht stattfinden, informiert Meyerjürgens. Die Beteiligten seien auf der Suche nach Ersatzlösungen.

Gegenwärtig sind 7600 Kilometer neue Stromtrassen geplant. Davon sind rund 2000 Kilometer fertiggestellt oder im Bau.

Quelle: heise.de vom 6. April 2020

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