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Ungebremst steigender Energieverbrauch treibt CO2-Ausstoß in die Höhe

Ein ungebremst steigender Energieverbrauch treibt den globalen Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) auf ein neues Rekordniveau. Im Jahr 2018 ist der Energieverbrauch der Welt so stark gewachsen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der globale Bedarf stieg nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) um 2,3 Prozent.

Der Anstieg ist damit fast doppelt so stark wie im Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts. Der wachsende Energiehunger ließ die vom Energiesektor verursachten CO2-Emissionen 2018 um 1,7 Prozent auf 33,1 Milliarden Tonnen steigen – ein neuer Negativrekord. CO2 ist der wichtigste Treiber für den vom Menschen verursachten Klimawandel.

„Der Energieverbrauch ist mit einer sehr, sehr hohen Rate gewachsen“, sagte Fatih Birol, der Direktor der Energieagentur. Als Grund dafür nannte er eine robuste Entwicklung der Weltwirtschaft und einen wetterbedingt größeren Heizungs- und Kühlungsbedarf in einigen Weltregionen.

Die wachsenden CO2-Emissionen seien „beunruhigend“, warnte der Chef der IEA, die der wichtigste Lieferant von Daten zum globalen Energiesektor ist. Birol spricht von einer „zunehmenden Entkoppelung“ von ambitionierten Klimaschutzzielen und der tatsächlichen Entwicklung an den Energiemärkten. 2018 ist der globale CO2-Ausstoß das zweite Jahr in Folge gewachsen, nachdem die Emissionen in den Jahren davor leicht gesunken waren.

Der IEA-Chef Birol fordert angesichts der neuen Emissions- und Verbrauchszahlen „mehr Handeln an allen Fronten“. Klimaschonende Energiequellen wie Windkraft und Solarenergie müssten stärker ausgebaut, der sparsame Umgang mit Energie forciert und die Entwicklung neuer Techniken zur Neutralisierung von CO2 verstärkt werden.

Der starke Anstieg der Emissionen im vergangenen Jahr entfällt laut IEA zu 85 Prozent auf drei Länder: China, Indien und die Vereinigten Staaten. In Deutschland, Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern ist der CO2-Ausstoß dagegen gesunken.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. März 2019

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