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Militante Kohlegegner setzen im rheinischen Revier Trafohaus in Brand

Der Kampf gegen die Nutzung der Braunkohle im rheinischen Revier nimmt immer neue Formen an. Dieses Mal setzten unbekannte Täter in einer Nacht ein Trafohaus des Energieunternehmens RWE in Brand, berichtet die Aachener Zeitung. Um den Schaden zu erhöhen, wurde den Rettungskräften die Anfahrt erschwert. Spuren wurden gesichert. Es wird ermittelt.

Die Täter haben offenbar ganze Arbeit geleistet. Erst legten sie Feuer und entzündeten einen Trafo. Dann legten sie auf mehreren Feldwegen Nagelbretter aus, um die Anfahrt für Polizei und Feuerwehr zu erschweren. Die Feuerwehr konnte dann auch ein völliges Ausbrennen der Trafostation nicht mehr verhindern, heißt in dem Zeitungsbericht. Der entstandene Schaden liege im hohen sechsstelligen Bereich. Auch an einer weiteren technischen Einrichtung versuchten die unbekannten Täter ein Feuer zu entzünden.

Die Aachener Polizei fand im Rahmen der anschließenden Spurensicherung unter anderem einen Benzinbehälter, der vermutlich den Tätern zuzuordnen ist. Dieser soll nun von der Ermittlungskommission Hambach auf Spuren untersucht werden. Der Brandort liegt bei Kerpen-Manheim, einem wegen des Tagebaus weitgehend verlassenen Ort. Im nahen Hambacher Forstleben Braunkohlegegner und Aktivisten in illegalen Baumhäusern. Der zum Symbol des Braunkohle-Protestes gewordene Wald soll laut Beschluss der NRW-Landesregierung erhalten bleiben.

Die Polizei leitete laut Aachener Zeitung ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung ein.

Quelle: Aachener Zeitung digital vom 25. März 2021

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