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Weiterer Schwerverletzter bei Kohleprotest im Hambacher Forst

Auf der Grundlage eines breiten gesellschaftlichen Konsenses ist der Kohleausstieg in Deutschland beschlossen. Erste Kraftwerksblöcke sind abgeschaltet. Dennoch kommt der Kampf gegen die Verstromung der Kohle nicht zur Ruhe. Ein zentraler Ort des Protestes ist weiterhin der Hambacher Forst. Dort leben Kohlegegner in Baumhäusern. Bei einem Brand in einem der Baumhäuser kam es jetzt zu einem weiteren schweren Unfall.

Bei einem Brand in einem Baumhaus im Hambacher Forst wurde ein 32-Jähriger am Montagabend schwer verletzt. Er wurde mit Verbrennungen in ein Krankenhaus geflogen. Bislang gebe es keinen Hinweis auf Fremdverschulden, wie die Polizei n Aachen mitteilte. Den Verletzten könne man zu den Geschehnissen noch nicht befragen, er sei derzeit nicht vernehmungsfähig.

Die Löscharbeiten waren schwierig: Barrikaden auf den Wegen hätten die Arbeiten stark behindert, sagte ein Polizeisprecher. Das Baumhaus befand sich nach Angaben von Augenzeugen in mindestens 10 Metern Höhe in der Krone einer Eiche. Nach etwa drei Stunden war der Brand gelöscht.

Quelle: tageszeitung, taz.de, vom 13. Januar 2021, dpa

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