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Geschäftsführer und Beirat für Innovationsregion Lausitz berufen

Gerade erst gegründet, zieht sie schon große Aufmerksamkeit auf sich: die Innovationsregion Lausitz GmbH (IRL). Selbst eine von den Grünen Brandenburgs beauftragte Studie des Wuppertal Instituts sieht sie als zentralen Akteur bei der Gestaltung der weiteren Entwicklung in der Region. Mit der Bestellung von Geschäftsführer und Beirat hat die IRL einen weiteren Schritt zur Arbeitsfähigkeit getan.

Geschäftsführer der IRL wird Dr. Hans Rüdiger Lange. Das beschloss die Gesellschafterversammlung. Der 48-jährige Lange tritt sein Amt am 1. April 2016 an. „Dr. Lange hat große internationale und nationale Erfahrungen bei der professionellen Organisation von Innovationsprozessen, kennt alle Facetten der Energiewende und ist in der Lausitz verankert“, erklärt Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der IRL. Lange sei auf Grund seines beruflichen Werdegangs „die ideale Persönlichkeit, um an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu agieren, wie es für die Arbeit der Innovationsregion Lausitz zur Förderung des Strukturwandels in unserer Region zwingend erforderlich ist“.

Der im Harz geborene Hans Rüdiger Lange ist promovierter Physiker mit Auslandserfahrungen in Forschung und Industrie. Er arbeitete zuletzt als Leiter Energiewirtschaft beim Energiekonzern Vattenfall. Dort beschäftigte er sich unter anderem mit Kraft-Wärme-Kopplung, Pump- und Batteriespeichern und dem Energie-Effizienz-Management. Er kann auch auf Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Energieregion Lausitz, der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) und der Wirtschaftsförderung Sachsen zurückblicken.

Lange arbeitet seit 2007 in der Lausitz. Davor war er für die Energieunternehmen EnBW und Électricité de France SA (EDF) im Industriekundenvertrieb, bei Investitionsprojekten und in der Geschäftsfeldentwicklung tätig. Als Projektmanager Zentraleuropa bei EDF sammelte er auch Erfahrungen auf dem osteuropäischen Energiemarkt, insbesondere in Polen und der Slowakei, und arbeitete in Deutschland eng mit verschiedenen Universitäten zusammen.

Berufen wurde von der Gesellschafterversammlung auch ein Beirat, dem zwölf Vertreter von Kommunen, Unternehmen, Gewerkschaften und der Kirche angehören. In diesem Beirat wird auch Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V. mitarbeiten.

Die Innovationsregion wurde im Januar von der Industrie- und Handelskammer Cottbus, der Handwerkskammer Cottbus, der Wirtschaftsinitiative Lausitz, der BTU und den Unternehmensverbänden Berlin und Brandenburg gegründet.

Quellen: Lausitzer Rundschau vom 22. März 2016, Pressemitteilung der IRL GmbH
Foto: IHK Cottbus

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