26. Mai 2021

Angela Merkel - Foto: Wikipedia - 'Foto: Alexander Kurz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Polen widersetzt sich EuGH-Entscheidung zum Stopp für Tagebau Turow

Der Streit im Dreiländereck um den polnischen Braunkohlen-Tagebau Turow wärt viele Jahre. Einer Klage Tschechiens hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) jetzt stattgegeben und den sofortigen Stopp des Tagebaus angeordnet, zumindest bis zum endgültigen Urteilsspruch. Ungeachtet dessen hält Polen am Betrieb des Tagebaus fest. Es gehe um die Energiesicherheit des Landes und damit um Schulen, Kliniken und Unternehmen.

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21. Mai 2021

Angela Merkel - Foto: Wikipedia - 'Foto: Alexander Kurz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Europas Grüne wollen drastische Verteuerung des CO2-Preises

Europas Industrie trägt jetzt schon schwer am steigenden CO2-Preis. Zuletzt stieg der Preis für die Zertifikate, die große industrielle Kohlendioxid-Emittenten kaufen müssen, um ihre Anlagen zu betreiben, erstmals über 50 Euro pro Tonne.

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21. Mai 2021

Angela Merkel - Foto: Wikipedia - 'Foto: Alexander Kurz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Braunkohleindustrie fordert Verlässlichkeit

Dass in Deutschland jeder Kompromiss zum Kohleausstieg und jede neue gesetzliche Regelung nach Inkraftsetzung umgehend infrage gestellt und eine weitere Verschärfung gefordert wird, treibt die Menschen in den Revieren in den Wahnsinn. Gebetsmühlenartig fordert die Braunkohlenindustrie Verlässlichkeit. So auch jetzt beim Deutschen Braunkohlentag 2021. Dabei erhielt sich Unterstützung aus Energiewirtschaft und Industrie.

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17. Mai 2021

Angela Merkel - Foto: Wikipedia - 'Foto: Alexander Kurz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Merkel spricht sich gegen ein Vorziehen des Kohleausstiegs aus

Das ist ein deutliches Bekenntnis von höchster Stelle. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, den beschlossenen Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038 vorzuziehen. Der Kompromiss war mühsam verhandelt worden. Es gehe um Verlässlichkeit, betonte die Bundeskanzlerin. Und darum, die Menschen bei politischen Entscheidungen mitzunehmen.

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12. Mai 2021

Armin Laschet - Bild: CDU / Laurence Chaperon

Laschet hält im Westen früheren Kohleausstieg für möglich

Das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz hat auch die Diskussion um einen früheren Kohleausstieg befeuert. Während Grüne und Umweltverbände auf 2030 als Enddatum pochen, verweisen die Ministerpräsidenten Brandenburgs und Sachsens auf den mühsam ausgehandelten Kohlekompromiss. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat jetzt betont, dass er einen schnelleren Ausstieg im Westen für möglich hält.

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30. April 2021

NRW schließt Reviervertrag mit rheinischer Kohleregion

Die gemeinsame Arbeit an einer erfolgreichen Transformation des rheinischen Reviers ist vom Land Nordrhein-Westfalen und der Region in einer Reviervertag besiegelt worden. Der Vertrag formuliert gemeinsame Ziele beispielsweise zur Modernisierung der Wirtschaft und zur Einbindung von Forschungsaktivitäten. Die Opposition kritisierte die feierliche Vertragsunterzeichnung als Show.

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30. April 2021

Nachbar Polen peilt Kohleausstieg bis 2049 an

Europäische Länder, die nur in geringem Maße Kohle als Energieträger nutzen, tun sich leicht mit ehrgeizigen Ausstiegsplänen. Anders ist es dort, wo die Kohle augenblicklich noch eine ganz entscheidende Rolle bei der Energieversorgung spielt. Das ist in Polen der Fall. Gewerkschaften und die Regierung haben sich jetzt auf die Schließung aller Kohlebergwerke im Land bis 2049 verständigt. Das sei historisch, heißt es.

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30. April 2021

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Kosten für Noteingriffe ins Stromnetz steigen auf 1,4 Milliarden Euro

Die Stabilisierung der Stromversorgung in Deutschland ist ein ebenso verantwortungsvolles wie hartes Geschäft. Immer häufiger werden Noteingriffe der Netzbetreiber erforderlich, die Milliardenkosten verursachen. Diese Kosten sind zuletzt erneut gestiegen. Die Verbraucher merken davon unmittelbar nichts. Allerdings durch Umlagen auf ihren Strompreis sind sie es, die letztendlich für die Kosten aufkommen müssen.

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23. April 2021

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Bund greift weiter munter bei Lausitzer Strukturstärkungsmitteln zu

Die Selbstbedienung des Bundes bei den finanziellen Hilfen für die Lausitz nimmt kein Ende. Für die neue Außenstelle des Robert-Koch-Institutes (RKI) in Wildau sind weiter 310 Millionen Euro aus Strukturstärkungsmitteln geblockt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will jetzt bereits geplante Straßenprojekte aus diesem Topf finanzieren. Und die Hilfen aus der EU kommen nicht obendrauf, sondern werden vom Bund definitiv verrechnet.

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23. April 2021

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Wirtschaftserholung treibt weltweite CO2-Emissionen in die Höhe

Ende 2020 wirkte es wie ein kleines Wunder. Die Corona-Pandemie und der damit einhergehende Einbruch der Wirtschaft hatten die CO2-Emissionen in Deutschland über die Zielmarke einer 40-prozentigen Reduktion im Vergleich zu 1990 gebracht, was lange als ausgeschlossen galt. Jetzt droht der Umkehr-Effekt. Die Internationale Energieagentur IEA erwartet 2021 ein Hochschnellen der globalen Emissionen, insbesondere in China.

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