30. September 2022

Jänschwalder Kraftwerksblöcke dürfen zurück ans Netz

Angesichts der Energiekrise hat die Bundesregierung zwar den Weg dafür freigemacht, Kohlekraftwerke aus der Sicherheitsbereitschaft zurückzuholen. Die notwendige immissionsschutzrechtliche Erlaubnis für die beiden 500 MW-Blöcke in Jänschwalde wollte sie aber nicht erteilen. Das hat jetzt das Land Brandenburg getan, berichtet der rbb. Auch im Rheinland gehen Braunkohlekraftwerke wieder ans Netz.

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30. September 2022

LEAG will die Lausitz zu Deutschlands grünem Powerhouse machen

Auf so eine Ankündigung hat die Region gewartet. Jetzt kam sie. Die LEAG wird sich als Dienstleister für komplexe Energiesysteme und Betreiber eines vielfältigen erneuerbaren Anlagenparks neu aufstellen. Die Pläne sind gigantisch. Bis 2030 soll so viel Leistung in Erneuerbare installiert sein, wie die LEAG sie heute in Braunkohle hat. Jährlich soll 1 Milliarde Euro investiert werden. Sogar über die Produktion von Solarmodulen wird nachgedacht.

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26. September 2022

Vier Kohlegegner nach Jänschwalde-Blockade in U-Haft

Nach Protestaktionen von Kohlegegnern wie zuletzt der Blockade im Kraftwerk Jänschwalde stellen sich Viele eine Frage: Wie wird diese Tat bestraft? Tatsächlich können schmerzliche Strafen folgen. In der Regel wird aber mild geurteilt. Nach der Aktion in Jänschwalde sitzen vier Kohlegegnerinnen und Kohlegegner in U-Haft. Das Bundeskriminalamt warnt indes vor weiteren linksextremen Attacken.

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20. September 2022

Braunkohlegegner machen einmal mehr Randale in Jänschwalde

Ungebetener Besuch überraschte am frühen Morgen des 19. September die Belegschaft des Kraftwerks Jänschwalde. Etwa 30 Kohlegegner waren auf das Kraftwerksgelände eingedrungen und besetzen Schienen, Gleisanlagen und Förderbänder. Die LEAG musste zwischenzeitlich zwei der vier in Betrieb befindlichen Kraftwerksblöcke vom Netz nehmen. Das Energieunternehmen sprach von einem „Angriff auf die Versorgungssicherheit“.

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05. September 2022

Kanzler Scholz verspricht in der Lausitz Umsetzung vereinbarter Projekte

Angesichts der weltpolitischen Lage und der Energiekrise erhitzt das geplante Vorziehen des Kohleausstiegs auf 2030 mehr und mehr die Gemüter. In einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Spreetal machten die Regierungschefs von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt ihre Bedenken deutlich. Schon am Vortag des Kanzlerbesuchs zeigte sich auf der Lausitz-Konferenz des DGB, dass sich Zweifel am vorgezogenen Kohleausstieg mehren.

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05. September 2022

„Wann wachen wir endlich auf?“: Kohle-Fachmann aus der Lausitz redet Klartext

Sebastian Lachmann aus der Lausitz und Mitglied von Pro Lausitzer Braunkohle ist stolz auf die Kollegen in den Kohlekraftwerken. In einem Gespräch mit der Berliner Zeitung spricht er über die Energiekrise und die mangelnde Strategie der Bundesregierung. Mit Blick auf die vielen unabsehbaren Entwicklungen sei es ein „Glück, dass wir selbst den Tagebau vor Ort betreiben und die Kohlekraftwerke in Brandenburg und Sachsen damit versorgen“.

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29. August 2022

Deutschlands erste Blaue-Socken-Kampagne zur Cottbus-Wahl


Am 11. September wird in Cottbus ein neuer Oberbürgermeister gewählt, sieben Kandidaten sind im Rennen. Eine Wahl, die auf den ersten Blick kaum bedeutend scheint, rangiert Cottbus mit seinen rund 99 Tausend Bewohnern der Größe nach doch nur auf Rang 82 der deutschen Städte. Dennoch hat diese Wahl für die zentralen Zukunftsfragen eine nationale, wenn nicht sogar europäische Dimension. Gewählt wird nicht nur die Stadtspitze, sondern eine strategische Personalie im Herzen des Strukturwandels der sich beispielhaft wandelnden Kohleregion.

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20. Juli 2022

Industrieprojekt schafft neue Perspektiven für das Lausitzer Werkbahnnetz


Die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) lässt in ländlichen Regionen zu wünschen übrig. Auch in der Lausitz sind die Menschen vielfach aufs Auto angewiesen. Mit dem Ziel, vorhandene sowie rückgebaute Infrastrukturen neu zu beleben, hat sich ein Konsortium um DB Regio, LEAG und das Hasso-Plattner-Institut (HPI) gegründet. Auch das LEAG-Werkbahnnetz wird dabei betrachtet. Das Geld dafür kommt vom Bund.

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20. Juli 2022

Jänschwalde soll zum Produktionsstandort für grünen Wasserstoff werden


Der Energiestandort Jänschwalde steht vor einem bemerkenswerten Entwicklungsschritt. Nachdem die LEAG ein Innovationskraftwerk plant, das mit Wasserstoff betrieben werden kann, hat jetzt ein Wiesbadener Unternehmen für den Standort im Süden Brandenburgs eine 500-Millionen-Euro-Investition angekündigt. Produziert werden sollen grüner Wasserstoff und grünes Kerosin.

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20. Juli 2022

LEAG nimmt Hürde beim Ausbau erneuerbarer Energien

Die Braunkohle markiert die Gegenwart, die erneuerbaren Energien die Zukunft der LEAG. Das Ziel ist ambitioniert: Die heute 7 Gigawatt konventionelle Stromerzeugungsleistung sollen vollständig durch Erneuerbare abgelöst werden, sagt LEAG-Vorstandschef Thorsten Kramer. Jetzt hat das Unternehmen eine weitere Hürde für den Bau eines 300 MW-Solarparks im Rekultivierungsgebiet des Tagebaus Welzow-Süd genommen.

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