Gegen das Diktat der Ökologie – für faire Medien und die Rodung des Hambacher Forstes!

Aktuell macht der Hambacher Forst im Rheinischen Revier bundesweit Schlagzeilen. Vordergründig geht es um die Räumung des Waldgebietes von Aktivisten und dessen anschließende Rodung durch das Energieunternehmen RWE. Tatsächlich geht es hier aber um eine völlig neue Qualität der Propaganda vermeintlicher Klimaretter und ein Vorgehen selbst der Eliten in der Politik und in öffentlich-rechtlichen Medien gegen den Rechtsstaat – und mit etwas Weitblick um nicht weniger als die Zukunft Deutschlands als Industriestandort. Es geht darum, ob sich grüne Ideologie und fehlgesteuerte Energiewende erstmals über Demokratie und geltendes Recht hinwegsetzen und aus einer selbst postulierten und mediengestützten Wahrheit heraus zur „Staatsmacht“ werden können. Der Hambacher Forst soll zum Symbol werden. Wenn Demokratie und Rechtsstaat hier verlieren, werden grüne Ideologen ihre Interessen künftig immer auf diesem Weg durchsetzen – ganz egal ob es dabei um Maßnahmen zur Durchsetzung von Windkraft, Netzausbau und Biomasse oder gegen die Kohle, gegen energieintensive Industrien geht. Die Folgen für hunderttausende Arbeitsplätze sowie Unternehmen in der Industrie spielen dabei keine Rolle mehr.
Am Hambacher Forst wird sich entscheiden, ob Deutschland in den kommenden Jahrzehnten seinen Wohlstand als Industrienation bewahren kann – oder ob durch die politisch und medial betriebene Legitimation weniger Klimapopulisten unser von vergangenen Generationen geschaffenes Polster weiterhin und gänzlich aufgebraucht wird. Wer sich jetzt weg duckt, an dem wird der Kelch nicht vorbeigehen. Deutschlands Strompreise liegen schon heute im Privatbereich 47 % und im Industriebereich 15 % über denen der Nachbarländer. Sie steigen weiter. Das aktuelle „weiter so“ in der Bundesregierung und den Medien ist Treiber für Deindustrialisierung und Verarmung der Bevölkerung. Wer nicht will, dass Deutschland zu einem Land für Gärtner und Spinner wird, der sollte sich dieser Petition anschließen.

Die aktuell angeheizte öffentliche Debatte um vermeintliche Umweltschützer macht auf groteske Weise deutlich, wie sehr das Meinungsbild in unserem Land inzwischen von einem Diktat grüner Ideologie geprägt ist. Wir fordern daher umgehend ein Bekenntnis der Eliten in Politik und in den öffentlich-rechtlichen Medien zu den Prinzipien unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates und ein Unterlassen einer weiteren ideologiegetriebenen Meinungsbildung. Die Verantwortungsträger in Politik und öffentlich-rechtlichen Medien werden mit dieser Petition aufgefordert, endlich den Missbrauch ihrer Macht auf die Meinungsbildung wider besseres Wissen zu unterlassen, demokratische  und rechtstaatliche Prinzipien zu achten und zu einer differenzierten Debatte beizutragen.

Worum geht es genau?

Der Hambacher Forst liegt im bereits genehmigten Erweiterungsgebiet für den Tagebau Hambach im Rheinischen Revier. Es geht um ein Forststück, von dem bereits 95% (!) abgeholzt sind. Das verbliebene Waldstück ist seit sechs Jahren in bislang für Deutschland beispielloser Art zu einem quasi rechtsfreien Raum für Ökoterroristen verkommen. Ökoterroristen ist hier keine Polemisierung, die vermeintlichen Aktivisten bezeichnen sich selbst so, das belegen öffentlich zugängliche Dokumentationen. Sie hausten und hausen teils in Baumhäusern, teils in Erdhöhlen. Vermummt haben sie mehrfach Arbeiter mit körperlicher Gewalt angegriffen. Über den Gleisen für Züge aus dem Tagebau wurden in Kopfhöhe der Lokführer Drahtseile mit Steinen gespannt, sodass deren Leben mittels installierter Drahtkäfige über dem Führerstand gesichert werden musste. Es wurden Autos von Arbeitern mit Baseballschlägern entglast, Dornenketten auf der Straße ausgelegt, sodass Arbeiter verunfallten. Es wurden Maschinen und Anlagen von Unternehmern zerstört und angebrannt. Das sind wenige Beispiele einer langen Reihe von Straftaten, es laufen Dutzende Strafverfahren. Erst Ende August 2018 hat die Polizei im Camp der Gewaltszene bei einer Durchsuchung eine große Anzahl Waffen beschlagnahmt. Was sich liest wie ein Endzeit-Film, ist im Hambacher Forst Realität. Die Ökoterroristen sind keine Gutmenschen, es handelt sich laut Polizeiangaben um eine gewaltbereite, kriminelle Szene, die analog zu den Ausschreitungen beim G7-Gipfel in Hamburg aus ganz Europa gezielt anreist. Derzeit müssen 2.000 Polizisten in einer der bundesweit größten Polizeiaktionen über mehrere Wochen hinweg das Waldgebiet räumen – die immensen Kosten, von Ökoterroristen verursacht, trägt der Steuerzahler.
Diese dramatischen Zustände mit dem Bild krimineller Banden, die im rechtsfreien Raum agieren, erhalten in Deutschland derzeit keine Öffentlichkeit. Der Hambacher Forst ist vielmehr für die vermeintlichen Klimaretter um Greenpeace, BUND & Co. zum Hotspot ihrer Propaganda gegen die Kohle und gegen die vermeintliche Geldgier der Kohlebarone geworden. Die grünen Ideologen machen den Hambacher Forst zum Gradmesser für „ihre“ Energiewende. Mit der Verhinderung seiner Rodung soll nicht nur die geplante Erweiterung des Tagebaus verhindert, sondern durch Entzug des Rohstoffs vorzeitig ein Kraftwerk ausgeschaltet werden. Ihre Propaganda wird im öffentlich-rechtlichen Medienbetrieb bereitwillig multipliziert.
Überschattet wurde die Auseinandersetzung Mitte September 2018 vom tragischen Tod eines jungen Mannes, der ohne äußere Einwirkung von einem maroden Verbindungssteg der Baumhäuser in ca. 15 Metern Höhe stürzte. Bar jeder Moral wurde dieses tragische Unglück noch am selben Tag von den Klima-Aktivisten für ihren Kampf gegen die rechtsstaatliche Räumung und RWE instrumentalisiert. Sie machten Polizei und RWE für den Tod des so benannten Journalisten verantwortlich. Er sei nur umgekommen, weil er die Polizei bei der Räumung dokumentieren wollte. Die Medien berichten bereitwillig. Hier zeigt sich die Tragweite der staatlichen und medial befeuerten Ohnmacht. Jeder einfache Bürger müsste sich vor Gericht verantworten, wenn durch eine nicht genehmigte, waghalsige Konstruktion ein anderer Mensch zu Tode kommt. Im Hambacher Forst kehren Klima-Aktivisten die Schuld um – und in den Medien erfolgt keine Klarstellung. Wer in Deutschland Klima-Aktivist ist, steht offensichtlich inzwischen über Gesetz und Moral. Dass der vermeintliche Journalist ein freiberuflicher Blogger war, den die Klima-Aktivisten zu ihrer Szene zählten – und weder Polizei, noch RWE für seinen tragischen Sturz irgendeine Verantwortung tragen, geht in den Medien unter.    

Ebenso geht unter, dass Demokratie und Rechtsstaat im Hambacher Forst einen verbindlichen Rahmen geschaffen. Dies geschah zum einen im hochdemokratischen Braunkohleplanverfahren, einem breit angelegten Beteiligungsprozess unter Einbezug von Umweltschützern, Kirche und allen wichtigen gesellschaftlichen Akteuren. Hierbei spielt die Versorgungssicherheit für Industrie und Bevölkerung und somit das Allgemeinwohl der Menschen eine zentrale Rolle. Die Erweiterung des Tagebaus und die nun anstehende Rodung des Hambacher Forsten wurden zuletzt 2016 von der Landesregierung NRW bestätigt, der damals auch Die Grünen angehörten. Die Grünen selbst haben über 17 Jahre hinweg in der rot-grünen Landesregierung erst die Grundlagen für die Rodung des Hambacher Forstes und die Tagebauerweiterung geschaffen! Der BUND klagte in der Folge dagegen, die Klage wurde abgewiesen. Der Rechtsstaat bestätigte die Demokratie und gab dem Allgemeinwohl der Menschen Vorrang. Demokratie und Rechtsstaat haben hier klar für Recht und Gesetz gesorgt.

Die Umweltorganisation BUND hat nun im Rahmen der Strukturkommission ein von der Bundesregierung übertragenes Mandat zum Angriff auf diese Entscheidungen missbraucht – es ist in der Tat ein Angriff auf Demokratie und Rechtsstaat, auf öffentlicher Bühne vorgetragen. Der BUND drohte der Bundeskommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung auf erpresserische Weise mit dem Austritt, sollte der Bergbautreibende im Rheinischen Revier mit der rechtsstaatlich genehmigten Rodung im Hambacher Forst beginnen. Greenpeace schloss sich den Forderungen an. Jetzt haben Die NRW-Grünen ihren Landesparteitag zum 7. Oktober 2018 in den Hambacher Forst verlegt, sie erhalten Rückendeckung von der Bundespartei. Wir erinnern: Die NRW-Grünen haben die Rodung selbst beschlossen, als sie noch an der Macht waren.
Mit Propaganda sollen Demokratie und Recht ausgehebelt und Tatsachen geschaffen werden – bei Erfolg wird dieses Vorgehen sicher zur Blaupause bei jedem anderen Konflikt, in dem grüner Ideologie Menschen, Unternehmen oder geltendes Recht im Wege stehen. Sei es zur Durchsetzung von Windkraftanlagen, Dieselverboten oder zur Schließung von Industrieanlagen.
Es geht im Ergebnis nicht um die Rodung eines kleinen Waldgebietes, sondern um das Symbol im Machtspiel grüner Ideologen gegen die Demokratie und gegen den Rechtsstaat. Die Eliten in der Bundespolitik und den öffentlich-rechtlichen Medien schildern weder die Dimension dieses Konflikts, noch wird differenziert über die Grundlagen berichtet. Ganz im Gegenteil wird mit dem Bild friedlicher Umweltschützer einer anarchischen Gewaltszene Rückendeckung gegeben.

Warum sprechen wir von einer neuen Qualität – und was hat das mit mir zu tun?

Die Propaganda des Kampagnenkonzerns Greenpeace oder des BUND ist nicht neu. Neu ist aber die Qualität in der Sache Hambacher Forst. Erstmals wird hier öffentlich und auf bundespolitischer Bühne mit Machtmitteln und Medien gegen demokratische Prinzipien und unseren Rechtsstaat vorgegangen. Selbst Bundesumweltministerin Svenja Schulze negiert mit ihrer Empfehlung, die Rodung im Hambacher Forst auszusetzen, auf großer Bühne geltendes Recht. Ein Echo in Politik und öffentlich-rechtlichen Medien blieb aus. Das ist unglaublich! Wenn die grüne Ideologie am Beispiel Hambach Demokratie, Recht und Gesetz beugt, dann ist künftig kein deutscher Industriearbeitsplatz mehr sicher. Nach Atom, Kohle und Diesel wird es energieintensive Industrien treffen, die chemische Industrie, jede Bürgerinitiative gegen Windkraft, es wird neue Feindbilder brauchen, um die grünen Kampagnenmaschinen am Laufen zu halten und die Mitgliedsbeiträge der Gutmenschen in urbanen Zentren – meist weit entfernt von Industrie und „schmutziger“ Arbeit – zu generieren. Es geht deshalb nicht um Kohle oder ein Waldstück, es geht darum, ob der Industriestandort Deutschland und der Bürgerwille einem Diktat der grünen Ideologie geopfert werden sollen. Da hilft kein Wegducken, der Kelch geht nicht vorüber.

WICHTIG: Es geht in Deutschland inzwischen tatsächlich um ein Diktat der Ökologie. Wenige Umweltschützer bestimmen die Schlagzeilen und immer mehr auch die Politik. Die Berichterstattung wird von schnellen News, spektakulären Bildern und Oberflächlichkeit getrieben. Darauf sind die Kampagnenmaschinen von Greenpeace & Co. ausgelegt. Wirtschaft und Wirtschaftslobby dringen mit Fakten und Vernunft kaum noch durch. Per se ist alles böse, was mit Industrie zu tun hat – einzige Ausnahme ist die Ökoindustrie, die per se gut ist. Die Menschen in den urbanen Zentren glauben diesen Schlagzeilen und Bildern. Wenige selbsternannte Umweltschützer mobilisieren so immer mehr Gutmenschen. Die Protestkultur wird sich nach Atom, Kohle und Diesel neue Wege suchen. Es zählen keine Fakten, sondern Emotionen und selbst postulierte Wahrheiten. Wenn sich Vernunft und Werktätige im verarbeitenden Gewerbe sowie von der einseitig bevorteilten Ökoindustrie negativ Betroffene jetzt nicht gegen dieses Diktat zur Wehr setzen, wird dieser Trend sich weiter beflügeln und früher oder später jeden einholen, dessen Leben mit industrieller Wertschöpfung verbunden ist.

Auf dem Weg zu Fake-News?

Selbst in der Tagesschau, dem Flaggschiff vermeintlich gehaltvoller Berichterstattung, wurde der böse Energieriese mehrfach gegen die friedlichen Umweltschützer ausgespielt. Auch der RBB teilt in seinen Programmen eine tendenziöse Berichterstattung pro „Klima-Aktivisten“. Aus einem kleinen Stückchen Restwald wird in manchen Medien Europas größter Mischwald, es wird ein romantisches Bild von tausend Jahre alten Eichen gezeichnet. Protestierende Kinder in bunten Gummistiefeln werden gegen Polizeiaufgebote mit Schlagstock gestellt.

Dass hinter der Rodung tatsächlich ein langwieriger demokratischer Prozess steht, in dem die Versorgungssicherheit der Menschen abgewogen wurde, berichtet niemand. Dass die Erweiterung des Tagebaus und die Rodung des Hambacher Forstes in 17 Jahren an der Landesmacht selbst von den Grünen erarbeitet wurden, ist ebenso kaum zu lesen. Dass der Rechtsstaat mehrere Klagen vom BUND und vermeintlichen Klimarettern abgewiesen hat, weil sämtliche Gerichte dem Allgemeinwohl der Bevölkerung Vorrang gaben, geht ebenso unter. Die Gewalttaten der sogenannten Klima-Aktivisten hält man schon seit sechs Jahren für nicht berichtenswert. Was alles an der Braunkohle hängt, bekommt ebenso keine Schlagzeile: über 300.000 Arbeitsplätze in energieintensiven Industrien allein in NRW sind eng mit der Braunkohle verbunden und jetzt in Gefahr.

Es geht nur noch um ein Symbol für das Klima und gegen Kohle, dazu ist jedes Mittel recht. Den öffentlich-rechtlichen Medien sind Schlagzeilen und Bilder, die diesen Trubel anheizen, offensichtlich immer wichtiger. Die Berichterstattung verflacht, wird tendenziöser, schneller, einseitiger. Wir beklagen andernorts Fake News, entfernen uns aber selbst immer mehr von ausgewogener und differenzierter Berichterstattung. Das Ergebnis: Immer mehr Menschen glauben den Bildern und Schlagzeilen. Immer weniger Menschen sind tatsächlich informiert.

Warum stehen wir an einer Kante?

Mit dem Präzedenzfall Hambacher Forst steht unser Industrieland gleich zweifach an der Kante. Es entscheidet sich jetzt, ob mit ideologiegetriebenen Aktionen bezahlbarer und sicherer Strom für die energieintensive Industrie und die Bevölkerung noch mehr aufs Spiel gesetzt wird als ohnehin schon geschehen. Deutschland hat bereits die höchsten Strompreise in Europa, mit dem Hambacher Forst verbindet sich ein Signal für das Abwandern energieintensiver Industrien und damit die Gefährdung hunderttausender Jobs. Bereits jetzt stoppen Großunternehmen Investitionen im dreistelligen Millionenbereich, prüfen Investitionen im Ausland.

Vor allem geht es aber um die zunehmende Entfernung der Eliten in Politik und öffentlich-rechtlichen Medien von den Menschen, die in unzähligen Industriejobs für den Wohlstand unseres Landes sorgen. Es geht um die zunehmende Entfernung der Eliten in Politik und öffentlich-rechtlichen Medien von demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien, wenn diese der ideologiegetriebenen Energiewende entgegenstehen. Es geht um die zunehmende Entfernung der Eliten in Politik und öffentlich-rechtlichen Medien vom Lebensentwurf der arbeitenden Bevölkerung, die privat mit immensen Strompreisen und als Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitsplatz für politische Fehlentwicklungen herhalten müssen, ohne für diese Probleme eine Öffentlichkeit zu finden.

Die Wirtschaft und die Menschen müssen sich auf Rahmenbedingungen, auf Recht und Gesetz verlassen können. Sie haben ebenso ein Recht auf ein differenziertes Meinungsbild und auf Transparenz, beides muss in den mit Steuergeldern und Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Medienanstalten gewahrt werden.

Das sind die Forderungen dieser Petition:

1. Politik

Die Politik soll sich zu Recht und Gesetz bekennen. Durch die Bundespolitik hat eine klare Rückendeckung für die Rodung des Hambacher Forstes zu erfolgen. Ebenso hat die Politik die kriminelle Aktivistenszene zu verurteilen. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze muss sich öffentlich von ihren Äußerungen gegen geltendes Recht distanzieren. Wir erwarten eine Zurechtweisung des BUND im Rahmen seiner Mitgliedschaft in der Bundeskommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung und eine Entfernung aus der Kommission, sollte die Umweltorganisation Angriffe auf rechtsstaatliche und demokratische Prinzipien nicht unterlassen. Wir fordern Die Grünen auf, sich öffentlich von der kriminellen Szene im Hambacher Forst zu distanzieren und dieser durch Verzicht auf die Durchführung des Landesparteitages im Hambacher Forst keine Rückendeckung zu geben. Wir fordern die Politik auf, die Energiewende nicht länger zu ideologisieren.

2. Öffentlich-rechtliche Medien

Wir erwarten in den mittels Steuergeldern und Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien künftig eine differenzierte Berichterstattung. Es kann nicht sein, dass Reporter einer kriminellen Szene einen medialen Freifahrtschein für Straftaten ausstellen, weil diese sich angeblich nicht anders gegen Kohle und Konzerne zur Wehr setzen könnten. Es kann ebenso nicht sein, dass in öffentlich-rechtlichen Medien ein Bild friedlicher Umweltschützer gezeichnet wird, ohne auf das Gewaltpotenzial, Straftaten und teils lebensgefährdende Gewaltaktionen einzugehen –Beispiele dokumentieren sowohl die Ausschreitungen zu Pfingsten 2016 im Lausitzer Revier als auch aktuell die Berichterstattung zum Hambacher Forst. Es kann nicht sein, dass öffentlich-rechtliche Medien vom Erfolg der Energiewende berichten und dabei Fakten ihres Scheiterns ausblenden, ebenso wie hunderte Bürgerinitiativen gegen Windkraft. ARD und ZDF müssen sich mit dem Hambacher Forst einem zentralen Konflikt in unserer Gesellschaft mit weitreichenden Folgen für den Industriestandort und Wohlstand des Landes endlich mit einer ausgewogenen Berichterstattung widmen. Die öffentlich-rechtlichen Medien dürfen beim Thema Energiewende nicht länger auf einem Auge blind sein.

 

Petitions-Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit

Ergänzung zu dieser Petition aus aktuellem Anlass nach dem Urteil des OVG Münster zur vorübergehenden Aussetzung der Rodungsarbeiten im Hambacher Forst:

Beide Vereine, die diese Petition bereits vor dem Urteil des OVG Münster vom 5.10.2018 betrieben haben, bekennen sich ohne Einschränkungen zur Rechtsstaatlichkeit. Wenn in der Sache Hambacher Forst eine neue Rechtslage entstehen und über evtl. Instanzen hinweg Bestand haben sollte, gelten nach unseren Prinzipien Recht und Gesetz. In diesem Zusammenhang möchten wir deutlich machen, dass bislang noch kein Urteil gesprochen wurde, sondern die vorübergehende Aussetzung der Rodungen dem Gericht lediglich die notwendige Zeit einräumen soll, um in dem komplexen Verfahren zu einer sachgerechten Einschätzung und einem Urteil zu kommen. Vor diesem Hintergrund sehen wir unsere Petition in keinerlei Widerspruch zum Rechtsstaat und mit Blick auf aktuelle Entwicklungen als umso wichtiger zur Vertretung der Interessen vieler Menschen an, deren Meinung in der öffentlichen Debatte um die Energiewende und die Symbolik des Hambacher Forstes kaum Berücksichtigung findet.

Was passiert mit der Resonanz auf diese Petition?

Sämtliche Unterschriften überreichen wir nach Ablauf der Petition an folgende Instanzen:

  • Übergabe an den Deutschen Medienrat
  • Übergabe an die Aufsichtsräte aller öffentlich-rechtlichen Medienanstalten
  • Übergabe an die Bundesregierung

Der Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. streitet für die Umsetzung einer fachlich begleiteten, sinnvollen und ideologiefreien Energiewende, die auch die Menschen und die betroffenen Regionen im Blick hat. In diesem Rahmen wird die Petition mit einer intensiven Medienarbeit begleitet. Diese bezieht sich auch auf die öffentlich-rechtlichen Medien, wird aber aus jahrlanger Erfahrung sicher im Bereich der sozialen Medien und somit der Menschen an der Basis stärker multipliziert. Hierzu kann jeder Unterzeichner gern beitragen und entsprechende Beiträge fortwährend teilen:

www.pro-lausitz.de

www.facebook.com/ProLausitz/

Verweise

1.) Langform der Petition

2.) Die Wutbürger aus dem Hambacher Forst, Kolumne von Ulrich Reitz auf Focus Online, ET 16.9.2018: https://www.focus.de/politik/deutschland/angespitzt/angespitzt-kolumne-von-ulrich-reitz-die-wutbuerger-aus-dem-hambacher-forst-oder-was-man-so-alles-darf-wenn-man-klima-aktivist-ist_id_9600857.html

3.) FAZ-Online-Bericht: Wer ist der Verunglückte aus dem Hambacher Forst? Von Julia Anton, 20.9.2018: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wer-ist-der-verunglueckte-aus-dem-hambacher-forst-15797580.html

4.) Militante Kohlegegner im Hambacher Forst, Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 4. September 2018: www.pro-lausitz.de/index.php/News-leser_o/items/hambach-nrw-innenminister-weist-militante-kohlegegner-in-die-schranken.html

5.) Zur Scheinheiligkeit der NRW-Grünen: Quelle: Spiegel Online vom 21. September 2018, nrz.de vom 18. September 2018: https://www.pro-lausitz.de/index.php/News-leser_o/items/hambacher-forst-cdu-ministerin-wirft-gruenen-scheinheiligkeit-vor.html

6.) Zum Thema „Fake News“ am Beispiel der „Einzigartigkeit“ des Hambacher Forstes: Quelle Nordkurier: www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/fake-news-um-hambacher-forst-1733178509.html

6.) Umweltaktivisten gegen Braunkohleabbau, Spiegel Online vom 22.3.2015, bei 3:11 Minuten Zeugnis der selbsternannten Ökoterroristen: http://www.spiegel.de/video/waldbesetzer-hambacher-forst-video-99011039.html

7.) Twitter-Kanal der zuständigen Polizei für aktuelle und nüchterne Infos: @Polizei_NRW_AC

 

Unsere Themen. Ihre Erkenntnis

Lausitz, Braunkohle, Verstromung, CO2-Emmission, Tagebau, Kraftwerk, Energiesystem, Energiewende, Rekultivierung, Umsiedlung, Grundlast, Energiemix, EEG, Erneuerbare Energien, Aufforstung, Sozialverträglichkeit, Wertschöpfung, Technologie, Energieregion, Jänschwalde, LEAG, Strukturwandel, Rohstoff, Renaturierung, Klimawandel, Seenland, Lausitzer Braunkohle, Grüne Liga, Greenpeace, Klimakiller, Heimatverlust, Welzow-Süd

www.pro-lausitz.dePRO LAUSITZER BRAUNKOHLEwww.pro-lausitz.de